SEC fordert mehr Liquidität

Fonds dürfen Anleger für Geldabzug bestrafen

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Die SEC hat neue Regeln entworfen, um die Liquidität von aktiv gemanagten Fonds und ETFs zu steigern. Die Finanzaufsicht sieht vor, dass Fondsmanager ein System einführen, mit dem sie die Liquiditätsrisiken ihrer Produkte managen. So sollen sie den Liquiditätsgrad der einzelnen Positionen einstufen. Dabei darf der Anteil illiquider Anlagen die 15-Prozent-Grenze nicht überschreiten. Außerdem müssen die Fonds berichten, wie hoch das Risiko ist, dass sie durch Geldabzüge zu Verkäufen gezwungen werden, die den Fondswert mindern.

Die Liquiditätssteuerung des Portfolios soll es den Fonds ermöglichen, ihre Anleger im Ernstfall innerhalb von drei Tagen auszuzahlen.

Des Weiteren können die Fonds sogenannte Swing-Preise einführen. Damit legen sie fest, ab welcher Höhe sie Geldabzüge mit einer Gebühr bestrafen und wie hoch diese Gebühr ist. Das soll massive Geldabflüsse in kurzer Zeit, wie sie zuweilen von institutionellen Investoren vorgenommen werden, verhindern beziehungsweise deren Folgen abmildern. 

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