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Hüttenwerk in Duisburg: Sechs neue Nachhaltigkeits-ETFs setzen auf Firmen, die durchschnittlich rund 30 Prozent weniger Kohlenstoff ausstoßen als der Marktdurchschnitt. | © Getty Images

Sechs iShares-ETFs aufgelegt Neue Nachhaltigkeitsfonds setzen auf CO2-Reduktion

Blackrock plant, mit sechs weiteren Exchange Traded Funds (ETFs) im Börsenhandel der London Stock Exchange zu starten. Mit ihnen können Anleger am Aktienmarkt auch die Investmentthemen Environmental, Social und Governance (ESG) berücksichtigen. Bereits 2018 hatte die Fondsgesellschaft sechs börsennotierte Indexfonds mit ESG-Filtern aufgelegt.

Die neuen ESG-Enhanced-Produkte der ETF-Marke iShares richten sich an Anleger, die in ihren Portfolios insbesondere den Anteil von Unternehmen mit hohem Ausstoß von Kohlenstoff und anderen Treibhausgasen senken wollen. Dabei soll jeweils ein geringer Tracking Error erzielt werden. Die Kennzahl misst die gewünschte Nähe der Fondsperformance zur Benchmark.

Geringere Emissionen

Dazu bilden die sechs Fonds spezielle MSCI-Börsenbarometer ab, deren Wertentwicklung sich einerseits eng an den Standardindizes für die jeweilige Anlageregion orientieren soll. Andererseits enthalten die Auswahlindizes jeweils Unternehmen mit hohen Portfoliogewichten, deren CO2-Emissionen um 30 Prozent unter denen der Firmen in den entsprechenden Standardindizes liegen.

Zudem werden Unternehmen herausgefiltert, die in den Bereichen Nuklear- und andere kontroverse Waffen, Zivilfeuerwaffen, Tabak, Kraftwerkskohle und Ölsande aktiv sind. Ebenfalls tabu sind nach Angaben des Anbieters Firmen, die „in sehr tiefgreifende Kontroversen verwickelt sind“ oder gegen die Prinzipien der United Nations Global Compact Grundsätze verstoßen haben.

Breite Produktpalette

Die iShares-Palette umfasst nun 28 nachhaltige Ucits-Fonds. Die Gesamtkostenquote beträgt 0,1 Prozent bei dem ESG-Enhanced-ETF, der sich am MSCI USA orientiert. Bei den ETFs für die Anlageregionen Europa und Eurozone sind es jeweils 0,15 Prozent. 0,2 Prozent sind es bei den global anlegenden beziehungsweise in Japan anlegenden Pendants und 0,23 Prozent bei einem Schwellenländerfonds.

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