Das waren noch Zeiten: <br> Ernesto Bertarelli 2007 als strahlender <br> America's-Cup-Sieger; <br> Quelle: Ivo Rovira/Alinghi

Das waren noch Zeiten:
Ernesto Bertarelli 2007 als strahlender
America's-Cup-Sieger;
Quelle: Ivo Rovira/Alinghi

Segler Ernesto Bertarelli will mit Family Office an die Weltspitze

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Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue, das muss sich wohl auch Ernesto Bertarelli gedacht haben. Nachdem er im Februar mit seinem Katamaran Alinghi den America’s Cup gegen das Team von Oracle-Besitzer Larry Ellison vor der Küste Valencias verlor, wendet er sich nun verstärkt seinem zweiten Standbein – der Vermögensverwaltung – zu.

Wie US-amerikanische Medien berichten, will der leidenschaftliche Segler sein Family Office Kedge Capital, das bezeichnenderweise einen aus der Seefahrt stammenden Namen – Kedge bedeutet auf englisch Wurfanker – trägt, weiter ausbauen und zur Weltklasse führen. Dazu soll das Family Office global vermarktet und damit neues Kapital gewonnen werden. Als Vorstandschef des expandierenden Unternehmens wird der derzeitige Leiter Vermögensverwaltung von BNY Mellon Jon Little gehandelt.

Kedge Capital beschäftigt bereits jetzt mehr als hundert Mitarbeiter in London und Genf sowie auf der Insel Jersey im Ärmelkanal. Neben dem Vermögen der Familie Bertarelli werden Hotels und Ferienhäuser, sowie Ländereien in Argentinien und auch eine Diamantenmine verwaltet.

Ernesto Bertarelli erbte 1998 nach dem Tod seines Vaters Fabio das weltweit drittgrößte Biotech-Unternehmen Serono. Der Verkauf des Unternehmens an den Konkurrenten Merck 2007 brachte ihm ein Milliardenvermögen ein.





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