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Martin Brückner ist Manager des First Private Wealth

Martin Brückner ist Manager des First Private Wealth

Serie Fonds-Perlen

First Private Wealth – Das macht einen stabilen Fonds aus

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Es gibt wirklich bessere Zeitpunkte, um einen Fonds aufzulegen. Als Martin Brückner im August 2008 mit dem First Private Wealth loslegte, bekam er von vielen Seiten die Frage zu hören, warum er denn ausgerechnet jetzt ein neues Produkt starten wolle. Nicht ganz zu Unrecht: An den Märkten herrschten Unsicherheit und Chaos, herkömmliche Risikostreuung versagte auf ganzer Linie, und als 14 Tage später auch noch die Investmentbank Lehman Brothers zusammenbrach, schien das Ende der Zivilisation gekommen.

Wenn es plötzlich einen Sprung gibt


Was Brückner und sein Partner Richard Zellmann von der Frankfurter Investment-boutique First Private Investment Management damals auf den Weg brachten, war aber anders. Es sollte bestehende Konventionen aufbrechen. Es sollte besser ab-schneiden als herkömmliche Mischfonds. Es sollte einen Ausweg aus dem sich damals schon andeutenden Niedrigzinsniveau bieten. Und bislang klappt das.

Wenn man das Konzept des First Private Wealth in einem Satz ausdrücken soll, dann vielleicht so: Verschiedene, emotionslos errechnete Anlageideen treffen auf erfahrene Portfoliobauer, die daraus ein zinsunabhängiges Investment formen, das das Vermögen absichern kann.

Grundlage ist eine hauseigene und selbst aufgebaute Datenbank, mit deren Hilfe Brückner die Märkte überwacht. Das zeigt ihm, wo Kurse von bestimmten langjährigen Normen abweichen. „Wenn sich also zwei Anlageklassen immer parallel entwickelt haben und es plötzlich einen Sprung gibt, sehen wir mal nach, warum das so ist“, sagt Brückner. Dann stelle sich die Frage, ob die neue Situation von Dauer sein wird oder nur für kurze Zeit. Ist Letzteres der Fall, könne man sie nutzen.

Solche Gelegenheiten sind das eine von zwei Rendite-Standbeinen. Das andere sind dauerhafte Anlagestrategien wie beispielsweise Aktien long-short, bei der die Manager verschiedene Aktien gegeneinander ausspielen und die Renditedifferenz kassieren. So etwas ist marktneutral.

Die Hälfte des Portfolios liegt – gemessen am Risikobudget – in derartigen Alpha-Strategien. Sie sollen unabhängig vom Marktgeschehen funktionieren und hängen deshalb in erster Linie von der Kunst der Manager ab.

Ein Mischportfolio ist auch dabei

Ein Viertel liegt in Strategien, die für Sicherheit sorgen sollen, etwa Bundesanleihen oder Optionen auf fallende Märkte. Und das letzte Viertel ist ein breit verteiltes Mischportfolio, das Marktgewinne bringen soll, aber auch vereinzelte Risiken immer mal wieder wegsichert. „Grundsätzlich sind Zinsänderungsrisiken im Fonds begrenzt, sodass wir etwa bei Unternehmensanleihen die reine Risikoprämie bekommen“, erklärt Brückner.

Es sind viele Ideen und viele Strategien, die im First Private Wealth aufeinandertreffen. Das zwölfköpfige Team um Martin Brückner stimmt sie aufeinander ab. Keine Position darf zu groß werden, Klumpen sollen nicht entstehen. Und über allem schwebt das Risikobudget, das nicht überschritten werden darf. Der Fonds soll ja schließlich auch beim nächsten drohenden Untergang der Kapitalmärkte gut abschneiden.

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