Serie Solarfonds: Unter fremder Sonne
Spanien bringt Investoren ins Schwitzen
Der Park in Olmedilla de Alarcón wurde 2008 errichtet, im spanischen Solarjahr. Vor zwei Jahren löste Spanien Deutschland kurzfristig als Zubauweltmeister von Photovoltaikanlagen ab. 2.600 Megawatt wurden in Spanien installiert, mehr als drei Viertel der insgesamt in Spanien vorhandenen Photovoltaikanlagen. Auch die deutschen Emissionshäuser erkannten, dass sich Spaniens Sonne nicht nur für Urlaubsfreuden nutzen lässt. Mittlerweile herrscht jedoch wieder Zurückhaltung. „Die Einstrahlungswerte sind zwar sehr gut, aber die derzeit unsichere Gesetzgebung schränkt den spanischen Markt ein“, sagt Rolf-Dieter Müller, Geschäftsführer der Commerz Real Fonds Beteiligungsgesellschaft (CFB).
Cleantech Magazin
Deutschland: Fläche wird knapp
Jetzt soll die Förderung weiter sinken. Zwischenzeitlich war sogar von rückwirkenden Kürzungen für bereits laufende Anlagen mit Fördersätzen des RD 661 die Rede – damit wäre der langfristigen Planungssicherheit, dem Hauptargument für Solarfonds, die Grundlage geraubt. Davon sind die Spanier wieder abgerückt. Vielmehr sollen Anlagebetreiber nun nachweisen, dass sie bis zum 29. September 2008 über alle für den Anlagenbetrieb nötigen Geräte verfügten und alle Solarmodule installiert waren. Wie es in Spanien weitergeht, wird erst das neue Gesetz regeln, das Martin Führlein von Rödl & Partner für September erwartet.
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