Shedlin: Kick-off für Osteuropa-Fonds

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Der Nürnberger Initiator Shedlin Capital kommt Mitte Juni mit dem geschlossenen Fonds Shedlin New European Frontiers 3 an den Markt. Der Fonds investiert in Immobilienprojekte in Rumänien, Bulgarien und Russland. Sowohl Büro- als auch Einzelhandel- und Büroobjekte sind dabei im Fokus: „Durch das steigende Pro-Kopf-Einkommen ist der Immobilienbedarf in Osteuropa enorm hoch“, kommentiert Shedlin-Vorstandschef Robert Schmidt die Ausrichtung.

Der Fonds mit einem Gesamtvolumen von 50 Millionen Euro soll nach Angaben von Shedlin mindestens drei Projekte finanzieren, die während der Bauphase weiterveräußert werden sollen. Die 10-Milionen-Euro-Beteiligung an einem Wohnprojekt im russischen Krasnodar steht bereits fest.

Das Fondsmanagement übernimmt Charlemagne Capital, die in der Region in den zurückliegenden eineinhalb Jahren Projektentwicklungen und Immobilienakquisitionen im Umfang von 600 Millionen Euro verantwortet hat. Laut Shedlin wurden von den Objekten bereits 50 Prozent mit Gewinn weiterverkauft.

Die Fondslaufzeit ist für vier Jahre angesetzt, die Mindestbeteiligung liegt bei 15.000 Euro plus 5 Prozent Agio. Als Rendite auf das gebundenene Kapital (Internal Rate of return, IRR) werden 15 Prozent jährlich in Aussicht gestellt, die ersten Rückzahlungen sollen 2011 erfolgen.