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„Sicherheit ist nicht gleich Garantie“ Allianz plant flexible Garantien für fast alle

Alf Neumann, Operations-Vorstand der Allianz Lebensversicherung: „100-Prozent-Garantien sind im aktuellen  Null-Zins-Umfeld nicht mehr zeitgemäß“.
Alf Neumann, Operations-Vorstand der Allianz Lebensversicherung: „100-Prozent-Garantien sind im aktuellen Null-Zins-Umfeld nicht mehr zeitgemäß“. | Foto: Allianz

Ab 1. Januar 2021 setzt die Allianz in den chancenorientierten Vorsorgekonzepten Komfort Dynamik, Invest Flex und Index Select für alle Vertragsarten auf flexible Garantien. Die Kunden müssen zwischen einem Garantieniveau von 90, 80 oder 60 Prozent zum Laufzeitende wählen. Je niedriger das Garantievineau, desto höher wird der Anteil chancenorientierter Anlagen wie Aktien, alternativer Investments, Unternehmens- oder Schwellenländeranleihen.

Neben der Komfort-Dynamik-Police und Invest Flex halten flexible Garantien also ab Januar auch bei Index Select Einzug. Damit ist die 100-Prozent-Garantie bei der Allianz Geschichte. Die gibt es ab 2021 nur bei Produkten, wo eine solche Garantie gesetzlich verankert ist. Dazu zählen Riester-Verträge und der Beitragszusage mit Mindestleistung in der betrieblichen Altersvorsorge (bAV).

„Sicherheit ist nicht gleich Garantie“, erklärt Alf Neumann, Operations-Vorstand der Allianz Lebensversicherung. 100-Prozent-Garantien seien im aktuellen  Null-Zins-Umfeld nicht mehr zeitgemäß. Indem sie niedrigere Garantien in Kauf nehmen, würden die Kunden höhere Renditechancen erhalten.

3 neue Biometrie-Produkte

Darüber hinaus führt die Allianz neue Biometrie-Produkte ein. So ging dieses Jahr eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) für Schüler, sogenannte Schüler-BU in den Vertrieb. Außerdem brachte der Konzern eine Risikolebensabsicherung speziell für Diabetes-Kranke auf den Markt. Schließlich hätten Diabetiker große Schwierigkeiten, bei einer allgemeinen Todesfallversicherung angenommen zu werden, so Neumann. Des Weiteren ist eine Dienstunfähigkeits-Versicherung für Beamte in Planung.