DAS INVESTMENT: Herr Klein, wer kauft bei Ihnen aktive ETFs?

Simon Klein: Aktuell sind das vor allem professionelle Anleger: Dachfondsmanager, Portfolio-Manager in Privatbanken, die diskretionäre Portfolios verwalten, und Versicherungen sowie Pensionskassen – also alle, die Asset-Allokation betreiben. Diese Investoren kaufen unsere quantitativ getriebenen aktiven ETFs, die eine kontrollierte aktive Komponente mit einem Tracking Error haben, aber keine High-Conviction-Strategien verfolgen. Die Idee dahinter: neben der Benchmark-Wertentwicklung etwas mehr Performance generieren. Auf der Retail-Seite sehen wir bisher noch keine große Nachfrage. Das wollen wir aber ändern.

Und wie?

Michael Mohr: Auf der Retail-Seite brauchen Privatkunden eine klare Geschichte. Bei unseren erfolgreichen aktiven Produkten ist das zum Beispiel der DWS Top Dividende. Wenn Sie sich den anschauen: Der hat eine einfache Geschichte. Dieses Produkt investiert in Aktien mit hoher Dividende, deshalb habe ich eine hohe Ausschüttung – fertig. Nach so etwas suchen wir auch bei den neuen Produkten. Wir nutzen die Expertise, die wir im Haus haben. Aber wir werden nicht einfach einen Top-Dividende-ETF auflegen.

Warum nicht?

Mohr: Weil es das perfekte Produkt für diesen Fall dort draußen bereits gibt. Das bestehende aktive Produkt könnte kein gutes ETF-Produkt sein – da sind die Spreads weiter, da gibt es Positionen, die nicht optimal passen. Wir werden aber die Expertise des Teams nutzen, mit unseren aktiven Portfolio-Managern in den Dialog gehen und dies mit unserer ETF-Kompetenz verbinden. Das ist hochspannend, weil dabei extrem viel Wissenstransfer zwischen beiden Welten stattfindet.

Was meinen Sie damit?

Mohr: Unsere passiven Portfolio-Manager tauschen sich eng mit den aktiven Managern aus. Und stellen Fragen wie zum Beispiel: Warum hast du diese Position im Portfolio? Von diesem Austausch profitieren beide Seiten. Die aktiven Manager sind sensibilisiert für unsere Sicht und teilen ihre Expertise. Und umgekehrt sagen wir zum Beispiel: Diese Position hat in einem ETF nichts zu suchen, weil sie negative Auswirkungen auf den Spread hat – besonders wenn es im Markt etwas turbulenter wird.

Das müssen Sie erklären.

Klein: Ein gutes Beispiel ist unser Floating Rate Notes-ETF. Im Rentenbereich gibt es unzählige verschiedene Anleihen, teilweise von denselben Emittenten, aber mit unterschiedlichen Liquiditäten und Laufzeiten. Wir haben in der Vergangenheit bewusst keinen passiv gemanagten Floating Rate Notes-ETF aufgelegt, weil ein passives Konzept in diesem Segment nicht sinnvoll ist. Über aktives Management können wir nun Zugang zu einer Anlageklasse schaffen, die wir mit einem rein passiven Ansatz nicht abbilden wollten.

Mohr: Klassische aktive Manager im Bereich Corporate Bonds oder High Yield sind extrem gut darin, die sogenannten Trüffel-Bonds zu finden – Anleihen, die weniger liquide sind, weil weniger Leute darauf schauen, die aber hohe Renditen bieten. Es macht absolut Sinn, solche Papiere im Portfolio zu haben. Und sicherlich wird es sie auch in aktiv gemanagten ETFs geben. Aber aus meiner ETF-Perspektive ist Liquidität das A und O. Wir gehen bei unseren Produkten kein Risiko ein. Ich will ein Produkt, das jederzeit völlig liquide ist und dessen Spreads auch dann eng bleiben, wenn es im Markt turbulent wird.

Was passiert, wenn Sie das nicht beachten?

Mohr: Die Marktteilnehmer – die Authorized Participants, die Broker, die die Preise an den Börsen stellen – kennen die Portfolio-Zusammensetzung genau. Sie haben volle Transparenz. Wenn diese Marktteilnehmer wissen, dass 10 bis 15 Prozent des Portfolios aus schwer verkäuflichen Anleihen bestehen, werden die Spreads im Ernstfall schnell auseinandergehen. Das widerspricht unserem Wertversprechen. Wir garantieren: Auch bei unseren aktiven ETFs bleiben die Spreads in gestressten Marktsituationen auf vernünftigen Niveaus.

Klein: Und genau das müssen wir auch transparent kommunizieren. Es gibt generell verschiedene Abstufungen bei aktiven ETFs. Bei manchen sitzt tatsächlich jemand am Schreibtisch und trifft diskretionäre Entscheidungen wie in einem klassischen aktiven Fonds. Bei anderen läuft es quantitativ und regelbasiert ab. Wir wollen vermeiden, dass Investoren den Eindruck bekommen, ein Produkt sei hochaktiv gemanagt, obwohl das gar nicht zutrifft.

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Wie aktiv sind Ihre aktiven ETFs konkret?

Klein: Nehmen Sie unseren quantitativen US-ETF, den Xtrackers US Equity Enhanced Active ETF. Der hat seit Auflage im Mai letzten Jahres den Index um 1,3 Prozent geschlagen – eine starke Outperformance. Aber das Produkt wird von unserem QI-Team unter der Leitung von Irina Sidorovitch mit einem quantitativ getriebenen, regelbasierten Konzept gemanagt. Das Portfolio wird selbstverständlich täglich überwacht, aber das Vorgehen unterscheidet sich fundamental von drei Portfolio-Managern, die den ganzen Tag überlegen, welche einzelne Aktie sie als Nächstes kaufen sollen.

Mohr: Genau. Und auf der anderen Seite haben wir High-Conviction-Produkte mit nur 30 oder 40 Aktien – sehr konzentriert. Da gibt es keine geeignete Benchmark, gegen die ich das Produkt vergleichen kann. In diesem Fall lautet unsere Kommunikation: Das ist ein bestimmtes Thema, das sind unsere Philosophien und Kriterien für die Aktienauswahl. Wenn das dem Kunden gefällt, kauft er es. Er muss die Strategie dann nicht täglich gegen einen Vergleichsindex benchmarken.

Warum kommt dieser intensive interne Austausch zwischen aktiven und passiven Managern erst jetzt?

Klein: Wir beobachten, dass der Bereich erst vor wenigen Jahren richtig Fahrt aufgenommen hat. Die Kategorie ist immer noch vergleichsweise klein. Aktive ETFs machen ungefähr 2,5 bis 3 Prozent der gesamten Ucits-ETF-Vermögen aus. Es ist ein relevantes Thema, aber aufgrund steuerlicher Unterschiede nicht so groß wie in den USA. Primär getrieben wird die Nachfrage durch institutionelle Investoren, die neben einer klassischen Indexperformance etwas mehr Performance generieren wollen. Wir glauben, dass wir zum richtigen Zeitpunkt eingestiegen sind.

Mohr: Früher war die Trennung eindeutig: Ein ETF war passiv, ein Fonds war aktiv. Seit etwa zwei bis drei Jahren verschwimmen diese Grenzen zunehmend. Wenn ich Selbstentscheider erreichen will, brauche ich einen ETF-Mantel. Das ist ein Vertriebskanal, den man nicht ignorieren kann. Der professionelle Anleger kann den aktiven Fonds bereits kaufen – dafür gibt es institutionelle Anteilsklassen, er braucht nicht zwingend einen ETF. Der ETF wird interessant, wenn Liquidität wichtiger wird, wenn Transparenz gefragt ist oder wenn ein spezifisches Thema abgebildet werden soll.

Sie wollen mit den aktiven ETFs verstärkt in die digitalen Kanäle. Ist das der Hauptvertriebsweg?

Klein: Nicht hauptsächlich, aber komplementär. Die quantitativen Produkte sind eher institutionell ausgerichtet. Für Retail entwickeln wir weitere Produkte, die für diese Zielgruppe geeignet sind.

Sehen Sie Chancen für klassische Berater?

Klein: Es gibt beispielsweise Honorarberater, die bereits über ETFs beraten. Wenn das Geschäftsmodell auf Honorarbasis funktioniert, nutzen diese Berater ETFs als Grundlage.

Mohr: Diese Entwicklung verstärkt sich kontinuierlich. Auch im Wealth-Bereich gibt es viele Privatkunden, die zu ETFs beraten werden. Diese Anleger lesen natürlich auch über aktive ETFs und werden ihre Berater fragen: Was ist das, was habt ihr im Angebot, wie funktioniert das, von wem kommt das? Wenn wir ehrlich sind: ETFs sind in Deutschland richtig stark über die Neo-Broker in die Vertriebskanäle gekommen. Und im gehobenen Wealth-Bereich bei Banken, die von der Vergütungsstruktur her ähnlich wie Honorarberater funktionieren.

Wie viele aktive ETFs wird es bei Xtrackers im Verhältnis zu klassischen ETFs geben?

Mohr: Nach Produktanzahl wird sich das Verhältnis nicht dramatisch verschieben. Wir haben derzeit rund 300 Produkte in Europa und zwölf aktive ETFs. Beide Kategorien werden wachsen. Natürlich legen wir jetzt viele aktive ETFs auf, um alle Anlageklassen abzudecken. Aber wir legen auch weiterhin sehr viele klassische Index-Tracker-ETFs auf. Die aktiven ETFs werden in den kommenden Jahren nicht die Hälfte unserer Produktpalette ausmachen.

Klein: Wenn ich den Retail-Kanal bei uns betrachte: Das meistverkaufte Produkt ist der MSCI World, Platz zwei belegt der Euro Overnight. Auch unser AI & Big Data ETF mit seinem Patentscreening-Ansatz ist eines der größten Produkte seiner Art am Markt. Das sind unsere Blockbuster. Die Konzepte sind relativ einfach verständlich. Wenn wir über digitale Kanäle aktive ETFs an Retail-Kunden verkaufen wollen, müssen wir deutlich mehr Aufklärungsarbeit leisten. Wir müssen gemeinsam mit den Plattformen viel erklären: Wieso, weshalb, warum. Das ist aufwendiger, als einen MSCI World anzubieten – den verstehen die meisten bereits.

Mohr: Derzeit ist es ein angebotsbetriebener Markt. Alle Anbieter investieren viel Geld, um aktive ETFs bekannt zu machen. Es gibt sicherlich viele gute Produkte. Aber es braucht Zeit, bis diese Produktkategorie bei allen Anlegern ankommt, bis sie sich dafür interessieren, Informationen lesen und schließlich eine Kaufentscheidung treffen.

Wann sollte ein Endkunde einen aktiven ETF kaufen?

Klein: Es gibt Anleger mit klaren Überzeugungen. Zum Beispiel: Ich möchte die besten Supertrends in einem Portfolio haben, ohne ständig überlegen zu müssen, welches Produkt ich wann kaufe. Für solche Anleger kann ein aktiver ETF als Portfoliobeimischung interessant sein. Aber ich sehe noch ein anderes wichtiges Thema: die Asset-Allokation. Wie viel Aktien habe ich, wie viele Rentenpapiere – abhängig von meinem Anlageziel. Diese Lifecycle-Strategien oder vordefinierten Risikoprofile, die im ETF bereits integriert sind und aktiv umgeschichtet werden, sodass beispielsweise der Aktienanteil nicht über 80 Prozent steigt. Hier wird sich noch viel entwickeln, gerade mit Blick auf die Altersvorsorge.

Sie meinen, aktive ETFs können ein Baustein der Altersvorsorge sein?

Klein: Absolut. Allerdings nicht zwingend mit dem Versprechen, die Benchmark zu schlagen. Sondern mit dem Angebot: Ich liefere dir eine Multi-Asset-Lösung und übernehme die Asset-Allokation. Hier haben wir gerade kürzlich erst vier neue ETFs aufgelegt, die Anlegern die Möglichkeit bieten, mit nur einem ETF in ein Portfolio aus den Anlageklassen Aktien, Anleihen und Gold zu investieren. Die ETFs unterscheiden sich in ihrer jeweiligen Aktienquote von 20, 40, 60 beziehungsweise 80 Prozent.

Der Gedanke dahinter ist klar. Warum sollte sich der Kunde überlegen müssen: Kaufe ich weltweite Aktien, europäische Aktien, Staatsanleihen oder lege ich alles in Euro Overnight an? Wenn der Kunde sagt, mein Risikoprofil ist dieses, ich habe 30 Jahre Zeit bis zur Rente, dann kann er zunächst stark in Aktien investieren. Oder jemand ist konservativ eingestellt und möchte nur 40 oder 20 Prozent Aktien. Wir helfen dabei, die richtige Asset-Allokation für den jeweiligen Kunden umzusetzen.

Mohr: Viele, die erstmals in ETFs investieren, fragen mich: Hast du ein Musterportfolio? Sie haben verstanden, dass nur US Aktien wie beispielsweise S&P 500 oder nur weltweite Aktien wie beispielsweise MSCI World nicht optimal ist. Aber wie mische ich Aktien und Renten richtig? Wie gewichte ich Europa und Amerika? Gerade im Multi-Asset-Bereich ist das hilfreich. Ich interessiere mich grundsätzlich für das Thema, bin aber froh, wenn sich jemand darum kümmert. Meine eigenen Kinder sparen in genau solche Produkte, weil ich ehrlich gesagt auch keine Lust habe, mich ständig darum zu kümmern.

Wie bereiten Sie sich auf die Reform der privaten Altersvorsorge vor?

Klein: Vertrieblich sind wir bereits gut aufgestellt. Auf der Endkundenseite werden unsere ETFs über digitale Kanäle wie etwa Direktbanken oder Neo-Broker vertrieben, und wir haben bereits 24 Partnerschaften alleine in Deutschland. Wir befinden uns mit allen Distributionspartnern im Gespräch und verhandeln, welche Produkte wir auf deren Plattformen anbieten. Diesen ersten Schritt haben wir vollzogen. Wir verstehen das Retail-Geschäft und investieren verstärkt in Marketing – wobei Marketing für uns nicht Werbung bedeutet, sondern zielgruppengerechte Aufbereitung unserer Inhalte. Über Finfluencer, Instagram, Webinare und Videos. Diese Kanäle und Verbindungen haben wir bereits etabliert.

Mohr: Die vergangenen Monate waren stark davon geprägt, die Regulierung zu verstehen und über Arbeitsgruppen und Gremien bei der Gestaltung mitzuwirken. Es ist normal, dass Politiker, die letztlich entscheiden, nicht so tief in der Materie sind wie wir. Wir sehen es als unsere Pflicht, unser Fachwissen einzubringen – nicht um Entscheidungen in eine bestimmte Richtung zu lenken, sondern um fundiertes Wissen in den Prozess einfließen zu lassen. Ich sehe das als einmalige Chance für Deutschland, für unseren Kapitalmarkt und für jeden Einzelnen im Hinblick auf die Altersvorsorge, strukturell wirklich große Fortschritte zu erzielen.

Welche konkreten Themen adressieren Sie?

Mohr: Ein gutes Beispiel: Der Referentenentwurf sah vor, dass nur deutsche Fonds genutzt werden können. Wir haben darauf hingewiesen: Die meisten ETFs sind in Luxemburg und Irland domiziliert. Ich verstehe den Wunsch, den deutschen Kapitalmarkt und heimische Anbieter zu stärken. Aber diese Beschränkung würde bedeuten, dass deutsche Anleger nicht in die großen, effizienten und sehr günstigen Produkte investieren könnten. Wir könnten natürlich deutsche ETFs auflegen. Aber wir müssten komplett neue ETFs nur für die Altersvorsorge aufsetzen. Diese zum gleichen Preis mit den gleichen engen Spreads anzubieten, wenn sie bei Null starten, ist für jeden Anbieter eine Herausforderung.

Klein: Für Kunden gibt es konkrete Vorteile, für US-Aktien über einen irisch domizilierten ETF zu investieren. Sie erzielen damit einfach eine bessere Wertentwicklung als mit einem luxemburgischem oder deutschem ETF mit US-Aktien. Der kann denselben Portfolio-Manager haben, wird aber strukturell bedingt schlechter performen.

Mohr:. Jetzt, wo es in die konkrete Umsetzung geht, gestalten wir weiter mit. Es wird eine große Gruppe von Menschen geben – ähnlich wie bei vermögenswirksamen Leistungen – die wissen: Da gibt es staatliche Förderung, ich bekomme einen Zuschuss, also investiere ich meine bis zu 1.800 Euro jährlich. Diese Anleger haben aber wenig Interesse, sich intensiv damit zu beschäftigen. Für sie wird es ein einfaches Produkt geben, das Aktien und Renten in einem sinnvollen Verhältnis mischt und bei dem sie sich um nichts kümmern müssen.

Zum Schluss: Was sind die ETF-Trends für dieses Jahr?

Klein: Wir haben einiges in der Pipeline. Der Floating Rate Notes-ETF wurde gerade aufgelegt. Dann entwickeln wir weiter Produkte in Richtung Lifecycle und Asset-Allokation für Retail-Anleger. Bei den aktiven ETFs sind High-Conviction-Produkte geplant. Außerdem reagieren wir auf konkrete Kundennachfrage. Wir haben auch mehrere Partnerschaftsprodukte in Vorbereitung. Bei globalen Aktien, der größten Produktkategorie, sehen wir ebenfalls noch Potenzial.

Mohr: Vielleicht noch ein wichtiger Punkt jenseits reiner Produktentwicklung: Wir investieren mehr Geld und Zeit als je zuvor in Wissensvermittlung. Über Social Media, über verschiedene Kanäle bis hin zu Präsenzveranstaltungen. Der Weg zum ETF-Investment ist für viele noch kompliziert. Depot eröffnen, das passende Produkt recherchieren, eine Order aufgeben, bei der man nach Limit oder taggleicher Ausführung gefragt wird – diese Hürden sind real. Wir sind überzeugt, dass es für viele Menschen wertvoll ist, in ETFs zu investieren. Wir bauen ihnen die Brücke dorthin. Das ist vermutlich sogar wichtiger als die nächsten 20 Produktauflegungen.

Klein: Retail hat für uns absoluten Prioritätsstatus. Im vergangenen Jahr kam bereits mehr als ein Drittel unserer Mittelzuflüsse von Retail-Kunden. Perspektivisch erwarten wir einen Anstieg auf etwa 60 Prozent. Wir beobachten, dass Retail-Anleger die nächste ETF-Welle treiben werden – beschleunigt durch das Altersvorsorge-Depot, aber auch unabhängig davon. Darauf stellen wir uns ein.


Über die Interviewten:

Michael Mohr

leitet den globalen ETF-Produktbereich bei Xtrackers.

Simon Klein

 verantwortet den globalen Vertrieb von Xtrackers.