Dollar oder Yuan? Quelle: Fotolia

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Sind Fremdwährungsanleihen die Lösung?

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20 Prozent der Deutschen glauben, dass der Euro in fünf Jahren Geschichte ist. Das ergab eine Studie des Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest. Etliche Anleger denken deshalb über Anlagen außerhalb der Eurozone nach. Doch das Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB) rät zur Vorsicht: Denn bei Fremdwährungsanleihen gäbe es viele Fallstricke, die Laien kaum überblicken könnten.

Bei Fremdwährungsanleihen müssen die Anleger neben den Kursschwankungen und dem Ausfallrisiko der Anleihe selbst das Risiko durch Kursschwankungen der Fremdwährung berücksichtigen. Deshalb sollten Anleger nicht nur das Zinsniveau der Anleihen, sondern auch die Volatilität der entsprechenden Währung im Auge behalten.

Da die Wechselkurse aber auf verschiedensten Faktoren, wie Staatsverschuldung, politische Stabilität und Wirtschaftswachstum, reagieren, sind laut FPSB Laien bei der Auswertung der Daten oftmals überfordert. Zusätzlich erschweren politische Entscheidungen, wie das Koppeln der Währung an den Dollar oder Euro, die Anlageplanung.

Der FPSB, ein Zusammenschluss von Certified Financial Plannern (CFP), rät aus diesen Gründen Fremdwährungsanleihen nur mit Hilfe von professionellen Finanzplanern abzuschließen.

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