Skandia: Patchwork-Fonds mit 10-mal-10-Regel

Skandia Investment plant einen neuen Fonds, dessen Portfolio von zehn Managern zusammengestellt wird. Jeder von ihnen ist für ein Zehntel des Fondsvermögens verantwortlich und wählt jeweils 10 europäische Aktien aus.

Ein einzelner Titel darf bis zu einem Viertel des jeweiligen Portfolioanteils ausmachen. Diese Regel könnte für Probleme sorgen: Bei Investmentfonds dürfen Einzeltitel höchstens 10 Prozent ausmachen. Sollten sich alle zehn Manager für die gleichen Titel entscheiden, müssen einige von ihnen ihr Portfolio ändern.

Welche Manager den Fonds zusammenstellen dürfen, entscheidet James Millard aus der Skandia-Zentrale im englischen Southhampton. Mit dabei ist nach Unternehmensangaben unter anderem Tobias Klein von der Frankfurter Fondsboutique First Private. Er managt auch den First Private Europa Aktien ULM (WKN: 979583). Ein weiteres Teammitglied ist Roger Guy, der den Gartmore Continental European (WKN: 625952) verantwortet.

Der Fonds soll am Donnerstag in Irland aufgelegt werden. Die Vertriebszulassung in Deutschland wird für Anfang Mai erwartet.

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