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in AnalysenLesedauer: 4 Minuten

3 Beispiele Wie sich kleine Unternehmen nachhaltig aufstellen können

Filiale von Brunello Cucinelli am Beriner Kurfürstendamm
Filiale von Brunello Cucinelli am Beriner Kurfürstendamm: Das italienische Modedesign-Unternehmen ist ein Beispiel für einen auf Nachhaltigkeit bedachten kleinen Player, mein Abrdn-Analystin Tzoulianna Leventi. | Foto: imago images / Joko

Kleinere Unternehmen sind dank ihres Unternehmer- und Innovationsgeistes gestärkt aus der Corona-Pandemie hervorgegangen. Sie haben Marktanteile sowie Preissetzungsmacht hinzugewonnen. Viele von ihnen nehmen mittlerweile Vorreiterpositionen in puncto Nachhaltigkeit ein. Der Maler Vincent van Gogh sagte einst: „Das Große kommt nicht allein durch Impuls zustande, sondern ist eine Aneinanderreihung kleiner Dinge, die zu einem Ganzen vereint werden.“

In Schwellenmärkten spielen kleine und mittlere Unternehmen eine besonders wichtige Rolle. Denn sie machen dort 90 Prozent aller Unternehmen aus, 50 Prozent der Arbeitsplätze und etwa 40 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Falsche Bescheidenheit 

Tzoulianna Leventi
Tzoulianna Leventi © Abrdn

Am 27. Juni hat die UN den Tag der Kleinst-, kleinen und mittleren Unternehmen (Micro-, Small and Medium-sized Enterprises Day, SME) begangen, um deren Beitrag in Sachen nachhaltige Entwicklung hervorzuheben und sie in ihren entsprechenden Bemühungen zu bestärken. Das Engagement kleinerer Unternehmen in Bezug auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) ist geringer als es eigentlich sein könnte.

Ein Grund dafür könnte im „Small-Cap-Syndrom“ liegen, das kleinere Unternehmen denken lässt, sie hätten nicht die Mittel, Veränderungen voranzutreiben. Da sie nur begrenzt über Ressourcen verfügen, sind sie sich oftmals ihres positiven Beitrags sowie ihres Fußabdrucks nicht bewusst. Auch kann es sich aufgrund der unüberschaubaren Fülle an Informationen, der unzähligen Offenlegungsmechanismen und der fehlenden Einheitlichkeit in unterschiedlichen Regionen schwierig gestalten, Impact-Initiativen umzusetzen.

Allerdings verfügen kleinere Unternehmen durchaus über das Potenzial, schnell zu Vorreitern im Bereich Nachhaltigkeit zu avancieren. Sie sind tendenziell flexibler und können sich schneller als ihre größeren Mitbewerber an globale Entwicklungen anpassen. Auch sind sie den Stakeholdern und lokalen Gemeinschaften näher und reagieren wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge im Rahmen ihrer sozialen Verantwortung meist besser auf die Bedürfnisse ihrer Angestellten und der lokalen Gemeinschaften. Als Investoren in Small-Cap-Unternehmen konzentrieren wir uns darauf, Akteure ausfindig zu machen, die bereits heute einen Unterschied machen.

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