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Smart Cities Urbanisierung als Anlagestrategie

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Bewirtschaftung der Städte

60 Prozent des Wirtschaftswachstums der Städte geht auf die wachsende Bevölkerung zurück und 40 Prozent auf die höhere Arbeitsproduktivität. Um effizient bewirtschaftet zu werden, brauchen städtische Gebiete eine bessere Infrastruktur für Transport, Wasser- und Energieversorgung, Abfallmanagement, logistische Einrichtungen und öffentliche Dienste, die vom Gesundheitswesen bis hin zur Bildung reichen. Die Bekämpfung von schlechter Luftqualität hat in den Metropolen ebenfalls eine hohe Priorität, vor allem in China.Ebenso wird mit zunehmendem Bevölkerungswachstum Wasserentsorgung und -aufbereitung zu einem immer größeren Thema. Unternehmen, die Städten helfen, eine reibungslose und nachhaltige Bewirtschaftung sicherzustellen, dürften daher gut aufgestellt sein.

Von den 81 Milliarden US-Dollar, die im Jahr 2018 für Smart-City-Technologie ausgegeben werden, wird der International Data Corporation zufolge rund ein Viertel in ortsfeste visuelle Überwachungssysteme, intelligente Außenbeleuchtung und leistungsfähige öffentliche Verkehrsnetze fließen. Letztendlich bedeutet das Hochgeschwindigkeitszüge und fahrerlose Autos.

Smarte Cities sind gut für die Umwelt und gut für die Wirtschaft

Prognosen des Beratungsunternehmens McKinsey zufolge werden 15 Prozent der im Jahr 2030 weltweit verkauften Pkw vollkommen autonome Fahrzeuge sein, während sich der Umsatz der Automobilbranche dank Shared Mobility (Carsharing, Taxi-Apps) und Data-Connectivity-Diensten (z. B. Apps und Fahrzeugsoftware-Upgrades) auf 6,7 Billionen US-Dollar erhöhen und damit nahezu verdoppeln könnte.

Da sich die Präferenzen der Verbraucher verändern, ist auch eine andere Infrastruktur notwendig. Die heutigen Stadtbewohner zum Beispiel kaufen zunehmend im Internet ein und erwarten schnelle Lieferzeiten. Um ihren Anforderungen gerecht zu werden, sind moderne städtische Gebiete auf die Unterstützung durch Last-Minute-Verteilzentren angewiesen, an die außerstädtische Lager angeschlossen sind.

Clevere Häuser: Größe des weltweiten Smart-Home-Markts in Milliarden USD

Quelle: A.T. Kearney

Aus dem jüngsten Bericht der Global Commission on the Economy and Climate geht hervor, dass durch Investitionen in öffentliche Verkehrsmittel mit geringerem Ausstoß, die stärkere Nutzung erneuerbarer Energie und die Erhöhung der Effizienz in Geschäftsgebäuden und beim Abfallmanagement in den Städten die Energiekosten bis 2050 um rund 17 Billionen US-Dollar weltweit gesenkt, die Pendelzeit verkürzt und die allgemeine Lebensqualität verbessert werden können. Die Stadt Los Angeles zum Beispiel hat ihren Energieverbrauch bereits um 63 Prozent gesenkt und spart damit 10 Millionen US-Dollar an Strom- und Wartungskosten pro Jahr– durch Installation von 173.000 LED-Strahlern.

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