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Quelle: Pixelio.de

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Smart Grid: Es hakt bei den Energieversorgern

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Verbrauchsabhängige Stromtarife und bessere Einspeisung von erneuerbaren Energien rücken nur scheinbar in greifbare Nähe. Zwar erwartet jeder zweite Energieversorger, dass die deutschen Haushalte in zehn Jahren mehrheitlich mit intelligenten Stromzählern ausgestattet sein werden. Doch kaum ein Unternehmen hat eine Strategie in der Schublade, um das so genannte Smart Metering, intelligente Stromzähler, erfolgreich einzuführen.
 
Laut einer Umfrage der Marktforscher von Forsa im Auftrag der Unternehmensberatung Steria Mummert Consulting und des F.A.Z.-Instituts herrscht bei den Energieversorgern vor allem Unsicherheit statt Aufbruchstimmung. Befragt wurden 100 Führungskräfte der 100 größten Energieversorger Deutschlands. Zwar planen demnach rund drei Viertel der Unternehmen, bis 2012 in neue zeit- und lastvariable Tarife zu investieren. Doch noch steckt das Smart Metering in den Kinderschuhen.

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Die Einführung der intelligenten Stromzähler erfolgt meist allein aufgrund des gesetzlichen Drucks. Einen wirtschaftlichen Erfolg erwarten die Versorger erst einmal nicht, zumal das Smart Metering für sie mit hohen Kosten verbunden ist, heißt es von Steria Mummert. „Die große Mehrheit sucht noch nach der richtigen Strategie für das Smart Metering“, so Norbert Neumann von Steria Mummert. „Beispielsweise ist vielen bisher nicht klar, wo genau das Smart Metering organisatorisch im Unternehmen verankert werden soll und welches die Erfolgsfaktoren sind.“

Das Problem: Vielen Versorgern fehlt es am prozessualen und IT-Know-how zur effizienten Einbindung der neuen Technik, berichtet Steria Mummert. Sie wissen beispielsweise nicht, wie sie die neue Datenflut bewältigen und die IT-Prozesse sowie das Kundenmanagement auf die neuen Anforderungen vorbereiten sollen.

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