Mann arbeitet vom heimischen Küchentisch aus Foto: Pexels

Barmer-Homeoffice-Studie

So erreichen Chefs 16% mehr Produktivität

Im Zuge der Corona-Pandemie arbeiten immer mehr Arbeitnehmer von Zuhause aus. Mangelt es ihnen hier allerdings an sozialer Interaktion mit Arbeitgebern, kann dies neben niedrigerer Produktivität auch zu Lasten der Gesundheit gehen. Ein starkes Zugehörigkeitsgefühl hingegen kann der ungewohnten räumlichen Isolation entgegenwirken und Stress reduzieren.

Das zeigt die Social Health@Work-Studie der Barmer Versicherung in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen. Die Forscher gingen der Frage nach, wie sich die zunehmende Flexibilisierung der Arbeitswelt und insbesondere die Effekte von Digitalisierung und mobiler Arbeit auf die Gesundheit von Erwerbstätigen und die Produktivität der Unternehmen in Deutschland auswirken.

 
Welch starke Bedeutung der Aspekt der sozialen Einbindung in der Arbeitswelt hat, zeigt die Befragung von Personen im Homeoffice, die eine starke Zugehörigkeit wahrnehmen. Sie berichten:

  • über 16,3 Prozent mehr Produktivität während Corona,
  • eine um 33,9 Prozent höhere psychische Arbeitsfähigkeit,
  • eine um 21,3 Prozent höhere physische Arbeitsfähigkeit,
  • eine um 23,9 Prozent reduzierte emotionale Erschöpfung und
  • eine um 48,2 Prozent geringere Kündigungsabsicht

im Vergleich zu ebenfalls mobil arbeitenden Beschäftigten, die eher wenig in das Teamgefüge eingebunden werden.

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