Heraeus Precious Metals

So geht es weiter mit Gold und Co Der große Edelmetall-Ausblick von Heraeus

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Jerome Powell, Chef der US-Notenbank: Indem er die Zinsen vielleicht doch gar nicht so stark erhöht, könnte er den Goldpreis stützen | Foto: Getty Images

Gold als sicherer Hafen

Es gibt mehrere Indikatoren dafür, dass der Goldpreis 2019 steigen könnte. Angesichts der Unruhe an den Kapitalmärkten greifen Anleger vermehrt zu weniger volatilen Anlagen. Die Zentralbanken der entwickelten Märkte verfolgten über Jahre eine unkonventionelle Geldpolitik, die US-Notenbank schien zunächst von der Nullzinspolitik zu einem normalen Zinsumfeld zurückzukehren, scheint aber wieder vorsichtiger zu agieren. Ein temporär schwächerer US-Dollar könnte Gold stützen. Diese Gesamtsituation birgt Potenzial für unerwartete Spannungen. Gold kann als Instrument genutzt werden, um Währungsschwankungen abzusichern.

Darüber hinaus nehmen weltweit wirtschaftliche und politische Unsicherheitsfaktoren zu. Der Brexit, der ungelöste Handelskonflikt zwischen China und den USA, der Shutdown in den USA oder die Rezession in Italien – diese und andere Faktoren führen zu einer Abschwächung des weltweiten Wirtschaftswachstums. Zentralbanken treten wieder vermehrt als Goldkäufer auf und stützen somit die Nachfrage. Für 2019 wird eine Bandbreite zwischen 1.225 US-Dollar und 1.450 US-Dollar für die Feinunze Gold erwartet.

Die von Heraeus erwarteten Handelsspannen im Überblick:

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