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Um durchschnittlich 6 Prozent So haben sich Immobilien in 12 Monaten verteuert

Marktplatz in Halle/Saale
Marktplatz in Halle/Saale: Die Stadt in Sachsen-Anhalt erlebte einen besonders rapiden Immobilienpreisanstieg. | Foto: Pixabay

Günstige Zinsen und eine Flut von Geldvermögen, die sinnvoll untergebracht werden wollen: Die Preise am deutschen Immobilienmarkt schießen seit geraumer Zeit in die Höhe – auch wenn Eigentum für den mittleren Geldbeutel dadurch zunehmend unerschwinglich wird. Das Immobilienfinanzierungsportal Baufi24 hat ermittelt, dass sich Wohnimmobilien hierzulande um durchschnittlich 6 Prozent innerhalb von zwölf Monate verteuert haben.

Die Studienautoren zogen für ihre Analyse 200.000 Immobilientransaktionen seit Beginn der Corona-Pandemie heran. Die Preissteigerung ermittelten sie auf der Basis von Daten aus dem Zeitraum November 2020 bis April 2021, die sie mit Daten aus dem Zeitraum Mai 2020 bis Oktober 2020 verglichen.  

Demnach lag der Quadratmeterpreis für Wohnungen von November bis April bei durchschnittlich 3.065 Euro – das sind 6, 82 Prozent mehr als im Vorhalbjahr. Bei Einfamilienhäusern zahlte ein Käufer durchschnittlich 3.708,72 Euro pro Quadratmeter, 5,08 Prozent mehr als zuvor.

Deutlich teurer ist Wohnen in den sieben deutschen Metropolen Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Dort kostete der Quadratmeter von November 2020 bis April 2021 durchschnittlich 5.685,63 Euro (+6,08 Prozent gegenüber dem Vorhalbjahr) für Eigentumswohnungen. Spitzenreiter München wartet gar mit 9.413,21 Euro pro Quadratmeter (+4,55 Prozent) auf.

Doch auch in kleineren Großstädten ab 100.000 Einwohnern zogen die Preise an, teilweise sogar besonders kräftig. So schoss der Quadratmeterpreis für Eigentumswohnungen in Halle/Saale zwischen beiden Vergleichszeiträumen um 15,23 Prozent in die Höhe. In Kiel waren es 13,27 Prozent, in  Hagen 12, 61 Prozent Verteuerung.

Billiger wurde es für Wohnungskäufer allein in Bremerhaven: Hier fiel der Quadratmeterpreis im Messzeitraum um 3,57 Prozent auf im Mittel 1.790 Euro.    

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