Finanzberatungsgespräch Foto: imago images / Panthermedia

Fecif-Studie

So stark beherzigen Berater das Thema Nachhaltigkeit

Dieser Inhalt wird derzeit wegen fehlender Zustimmung für Marketing-Cookies nicht angezeigt.

Beim nachhaltigen Investieren hat das Thema Ökologie für europäische Anleger die mit Abstand höchste Priorität. Das geht aus einer Analyse der europäischen Dachorganisation der Beraterverbände, Fecif, hervor. Bei Fecif hat man die Aussagen von rund 2.000 Finanzberatern und Vermittlern aus unterschiedlichen Ländern Europas gesammelt und interessante Erkenntnisse darüber gewonnen, wie stark Berater das Thema aktuell bereits in ihren Beratungsprozess einbinden.

Im Investmentbereich wird Nachhaltigkeit oft unter dem Akronym ESG zusammengefasst, kurz für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung/Governance. Laut der Fecif-Auswertung glauben immerhin 82 Prozent der Berater, dass unter diesen drei Aspekten gerade das E, also das Thema Umwelt, für ihre Kunden das wichtigste ist.

Zum alles entscheidenden Beratungsthema ist Nachhaltigkeit jedoch noch nicht geworden. Etwa jeder zweite Berater gibt an, dass nur zwischen null und 25 Prozent seiner Kunden Wert auf Nachhaltigkeit beim Investieren legt. Und nur eine kleine Minderheit sagt, dass das drei Viertel oder sogar 100 Prozent ihrer Kunden wichtig ist. Als Kernzielgruppe für nachhaltige Finanzanlagen machen die Berater ziemlich deutlich vor allem die Millenials aus, also die Generation der etwa zwischen 1980 und 1995 Geborenen.

Auf Beraterseite scheint sich das Thema Nachhaltigkeit allerdings schon relativ fest verankert zu haben. Nur 7 Prozent der befragten Profis beziehen es überhaupt nicht in ihren Beratungsprozess ein. Für beinahe jeden vierten gehört es dagegen zum Standardrepertoir.

Mehr zum Thema
Beförderte MitarbeiterJupiter ernennt Nachhaltigkeits-Führung Vermögensverwalter über Wasserstoff-AktienNach dem Hype kommt der Absturz Vermögensverwalter über Wasserstoff-AktienDas steckt hinter dem Hype