Maklerpoolstudie So wirkt sich Corona auf Versicherer, Vermittler und Pools aus

So verändert Corona die Versicherungsbranche

So verändert Corona die Versicherungsbranche | © Brunotte-Konzept

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Die meisten Sorgen macht der Assekuranz der Imageschaden, den der Streit um zahlungsunwillige BSV-Anbieter in der Corona-Krise angerichtet hat. Anbieter von Cyberversicherungen sowie von Produkten zur Arbeitskraftabsicherung und privaten Krankenzusatzversicherungen könnten nach Ansicht vieler Befragten sogar von der Krise profitieren.

Bestandsschwund in der Gewerbeversicherung aufgrund von Insolvenzen, ein verstärkter Verkauf bestehender Lebensversicherungsverträge an Policenaufkäufer und eine höhere Stornoquote in der Komposit-Sparte macht den meisten Versicherungsprofis hingegen keine Angst.

Vor einem Jahr klingelten bei Maklerpools, Verbünden, Plattformen und Maklerdienstleistern die Kassen. Viele Unternehmen konnten 2019 nicht nur den Umsatz steigern, sondern auch ihren Gewinn. Dieser wuchs in Summe um stolze 62 Prozent auf 32,4 Millionen Euro. Das ist das Ergebnis der 9. Maklerpoolstudie von Brunotte-Konzept, bei der 29 Unternehmen insgesamt 60 Fragen beantwortet haben.

Die Studie zeigt: Größe zahlt sich aus. Allein die drei Top-Unternehmen vereinigen mehr als 400 Millionen Euro Umsatz auf sich. An der Spitze steht Fonds Finanz (178 Millionen Euro), gefolgt von Netfonds (114 Millionen Euro) und Jung, DMS & Cie. (111 Millionen Euro).

Wie sich die Erlöse der Maklerdienstleister zusammensetzen, welche Versicherungen 2019 die meisten Courtagen erwirtschafteten und was Maklerpools im Zuge der Corona-Krise gelernt und verbessert haben, zeigt Ihnen die Chartstrecke.

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