Sorgen um Rosenmontagszug

Versichert bald keiner mehr das Jecksche Treiben?

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Früher versicherte die Provinzial Rheinland den Rosenmontagszug gegen alle auftretenden Risiken. Das konnte bis zur Absage des Zuges gehen. Dieses Risiko könne man heute nicht mehr versichern, sagt Patric Fedlmeier, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Provinzial, gegenüber der Westdeutschen Zeitung (WZ). Gäbe es gar eine Terrorwarnung, so müsste der Zug sofort ersatzlos abgesagt werden, heißt es weiter.

Dabei ist die Police gar nicht günstig. 30.000 Euro ruft die Provinzial als Prämie für die Absicherung der Jecken auf. Bearbeitungskosten sind dabei noch nicht eingerechnet. Neben den Kosten, die für die verpflichtende Versicherung einer Veranstaltung dieser Größe anfallen, muss die Provinzial jedoch auch Rückversicherer finden, die das Risiko mittragen. Selbst das ist nach Aussage von Fedlmeier nicht ganz so einfach. Man frage fünf Unternehmen an. Stimmen nicht mindestens drei davon zu, werde das Risiko nicht versichert. Dies käme dem Aus des Rosenmontagszugs in Düsseldorf gleich.

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