Warren Buffett. Quelle: Getty Images

Warren Buffett. Quelle: Getty Images

S&P 500 schlägt Warren Buffett

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Der Milliardär peilt mit seiner 1965 übernommenen Gesellschaft an, den mittlerweile auf 292 Mrd. Dollar gestiegenen Unternehmenswert von Berkshire in diesem Zeitfenster jeweils stärker zu steigern als das US-Aktienbarometer.

Seit Ende 2008 hat der S&P 500 Index einen Ertrag von 128 Prozent erbracht, sofern man Dividenden einrechnet. Der Buchwert der Class A-Aktien von Berkshire, den Buffett als Vergleichsmaßstab ansetzt, ist im gleichen Zeitraum bis zum 30. September 2013 um 80 Prozent auf 126.766 Dollar gestiegen.

Analystenschätzungen deuten darauf hin, dass Buffett den Abstand in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres nicht verringert hat. Barclays Plc prognostiziert einen Anstieg des Buchwerts der Class A-Aktie auf 131.005 Dollar je Aktie. Das entspricht einer Wertsteigerung von 86 Prozent in fünf Jahren. Keefe, Bruyette & Woods schätzt das Plus auf 83 Prozent.

Langfristig ist der Erfolg von Buffett einer der größten der Branche. Langjährigen Anlegern hat er ein Vermögen beschert. Als Buffett die Gesellschaft übernahm, lag der Buchwert lediglich bei 19 Dollar. Auf Jahressicht hochgerechnet hat er bis Ende 2012 eine kumulierte jährliche Wertsteigerung von rund 20 Prozent erreicht. Zum Vergleich: Der S&P 500 Index schaffte im gleichen Zeitraum nur 9,4 Prozent.

Tom Russo, Partner bei Gardner Russo & Gardner, der in Berkshire-Aktien investiert, bezeichnete den Vergleichsmaßstab als Ausdruck der Aufrichtigkeit des US-Investors: “Er hat ihn nicht gewählt, weil es eine einfache Benchmark wäre.”

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