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Sparen für später Deutsche legen immer mehr Geld auf die hohe Kante

Niedrige Zinsen und das Geld nur auf dem Tagesgeldkonto geparkt: Obwohl die Deutschen ihr Geld vor allem in kurzfristige und sichere Bankeinlagen stecken, wird ihr Vermögen immer mehr. So stieg der Betrag, den der deutsche Durchschnittsbürger in Bargeld, Wertpapieren, Bankeinlagen oder Versicherungs-Ansprüchen angelegt hat, Ende vergangenen Jahres um 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Insgesamt horten die privaten Haushalte im Land jetzt 5,072 Billionen Euro an, wie die Deutsche Bundesbank errechnet hat - und damit 69 Milliarden Euro mehr als im dritten Quartal 2014.

Und die Anleger scheuen weiter das Risiko. Sie investierten im letzten Quartal zwar mehr Geld als zuvor in Wertpapiere, aber immer noch vergleichsweise zu wenig. Dabei kauften sie vor allem Fonds im Wert von insgesamt 6,5 Milliarden Euro, darunter besonders Misch- und Rentenfonds. Bei Aktien legten sie vor allem Geld in Titel inländischer Emittenten an.
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