Milliardär und Hedgefonds-Manager John Paulson (Foto: Getty Images)

Milliardär und Hedgefonds-Manager John Paulson (Foto: Getty Images)

SPDR Gold Trust

John Paulson bleibt bei Gold

Milliardär und Hedgefonds-Manager John Paulson hat seine Bestände beim größten börsengehandelten Produkt für das Edelmetall im ersten Quartal nicht angerührt. Die Preise für Gold waren wegen der Krise in der Ukraine zuletzt wieder angestiegen.

Paulson & Co., der größte Investor beim börsennotierten SPDR Gold Trust, hielt zum 31. März weiter 10,23 Millionen Anteile, wie aus einer Pflichtmitteilung hervorgeht. Damit waren diese Gold-Bestände von Paulson bereits das dritte Quartal in Folge unverändert.

Gold konnte im bisherigen Jahresverlauf um rund 8 Prozent zulegen, nachdem der Preis im vergangenen Jahr um etwa 28 Prozent eingebrochen war. Im März kletterte Gold auf ein Sechs-Monats-Hoch, während Russland sich die ukrainische Krim-Region einverleibte.

Ein weiterer Treiber beim Goldpreis war der ungewöhnlich harte Winter in den Vereinigten Staaten, der die Konjunktur des Landes ausgebremst hatte.

Paulson war Anfang 2009 mit seiner optimistischen Haltung zu Gold aufgefallen. Er wettete auf steigende Preise wegen der lockeren Geldpolitik. Doch im vergangenen Jahr änderte sich seine Tonart, als Gold auf den ersten Jahresverlust seit 2000 zusteuerte. Im November erklärte er Kunden, dass er persönlich nicht mehr Geld in seinen Gold-Fonds stecken würde.

Zwischen Dezember 2008 und Juni 2011 hatte der Goldpreis um rund 70 Prozent zugelegt - während die Fed Anleihen aufkaufte und die Zinsen nahe 0 hielt. Investoren nutzten das Edelmetall in dieser Zeit bevorzugt als Wertbewahrungsmittel.

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