Logo der UBS an einem Gebäude der Großbank in Zürich. Foto: Getty Images

Spekulationen gehen weiter

Hat nun die UBS die DWS im Visier?

Was wird aus der DWS? Die Spekulationen um eine mögliche Übernahme der größten deutschen Fondsgesellschaft gehen in die nächste Runde. Nachdem der Nachrichtendienst „Bloomberg“ Mitte März Allianz Global Investors (AGI) als Interessenten genannt hatte, wurde zuletzt aufgrund eines „Handelsblatt“-Berichts die französische Fondsgesellschaft Amundi als Kandidat gehandelt. Nun heizt ein weiterer „Bloomberg“-Bericht unter Berufung auf Insider die Gerüchteküche erneut an und nennt die Schweizer UBS als Interessenten.

Wie das „Handelsblatt“ unter Bezugnahme auf die „Bloomberg“-Meldung berichtet, erwägt die UBS Insidern zufolge die Übernahme der DWS, um diesen mit dem eigenen Fondsgeschäft zusammenzuführen und die Asset Management-Sparte dann zu veräußern. Auch ein Teilverkauf werde als Option gehandelt. Bei der Deutschen Bank wiederum könnte der Verkauf der DWS zu Finanzierung einer möglichen Fusion mit der Commerzbank beitragen.

Laut „Handelsblatt“ würde im Zuge einer solchen Übernahme ein Asset Manager mit einem verwalteten Vermögen von rund 1,4 Billionen Euro entstehen. Seitens der UBS gibt es bislang keine Stellungnahme zu den Meldungen.

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