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Spielausfälle teilweise abgedeckt DFB ist gegen Corona versichert

DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge (re.) spricht im September 2019 mit dem damaligen DFB-Vizepräsidenten Reinhard Rauball: Aufgrund der Corona-Krise erwartet Osnabrügge trotz Ausfallversicherung ein Haushaltsdefizit von rund 50 Millionen Euro
DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge (re.) spricht im September 2019 mit dem damaligen DFB-Vizepräsidenten Reinhard Rauball: Aufgrund der Corona-Krise erwartet Osnabrügge trotz Ausfallversicherung ein Haushaltsdefizit von rund 50 Millionen Euro | Foto: imago images / Sven Simon

Die fehlenden Einnahmen aus Länderspielen, die wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurden, dürften dem DFB nicht so teuer zu stehen kommen wie befürchtet. Denn der Verband hat eine Ausfallversicherung, die Spielabsagen von dritter Seite deckt. Das berichtet Sport1.de

Die Versicherung müsse auch im Fall der im März abgesagten Länderspiele gegen Italien und Spanien greifen, erklärt DFB-Schatzmeister Stephan Osnabrügge. Doch ganz unbeschadet kommt der Verband trotzdem nicht davon. Denn die Versicherung ist gedeckelt und wird daher nicht für alle Verluste des DFB aufkommen.

50 Millionen Euro Haushaltsdefizit 

Der DFB werde „in allen Erlösbereichen mit erheblichen Ausfällen zu rechnen haben“, erklärt Osnabrügge gegenüber Sport1.de. Im schlechtesten Fall, wenn die Situation bis zum Herbst anhält, rechnet er mit einem Haushaltsdefizit von rund 50 Millionen Euro vor Steuern.