Stahl und Creme in den Dax

Am 22. Dezember steigen der Stahlkonzern Salzgitter und Nivea-Produzent Beiersdorf in den deutschen Leitindex Dax auf. Sie ersetzen den Autozulieferer Continental und die Immobilienfirma Hypo Real Estate, die über die so genannte Fast-Exit-Regel ausscheiden. Beide gehören, gemessen an ihrer Marktkapitalisierung, nicht mehr zu den 45 größten deutschen Unternehmen und fliegen entsprechenden schnell (englisch: fast) raus.

Continental tauscht mit Beiersdorf die Position im M-Dax, dem Index für die 50 nächstkleineren Unternehmen nach den 30 Dax-Titeln. Hypo Real Estate ersetzt in der zweiten Reihe Salzgitter. Außerdem rückt der Glas- und Kunststoffproduzent Gerresheimer für den Versicherer AMB Generali nach, dessen Streubesitz unter 10 Prozent liegt. Hier hat die Deutsche Börse den Mindestbetrag zum 22. Dezember von 5 auf 10 Prozent erhöht.

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