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Standard Chartered Bank Goldpreis steigt Ende 2020 auf 1.570 Dollar

Goldbarren und -münzen: Das Interesse der Privatanleger an dem gelben Edelmetall dürfte bald steigen, erklärt die Standard Chartered Bank.
Goldbarren und -münzen: Das Interesse der Privatanleger an dem gelben Edelmetall dürfte bald steigen, erklärt die Standard Chartered Bank. | Foto: Getty Images

Der nächste Aufschwung beim Goldpreis wird von den Privatanlegern kommen, die nach einem sicheren Hafen suchen. Das erklärt Suki Cooper, Edelmetallanalystin von der Standard Chartered Bank gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg.

Für das vierte Quartal dieses Jahres rechnet Cooper mit einem Goldpreis von durchschnittlich 1.510 US-Dollar pro Unze. Bis zum vierten Quartal 2020 soll es dann auf durchschnittlich 1.570 Dollar pro Unze steigen.

Die Mittelzuflüsse in mit Gold hinterlegten ETFs seien im Laufe des Jahres stark gestiegen und nähern sich nun dem Rekordniveau von 2012, berichtet die Standard-Chartered-Analystin. Sie vergleicht die derzeitige Situation mit der im Jahr 2011. Auch damals begann der Anstieg bei Gold mit einem Anstieg der ETF-Bestände ausgelöst durch institutionelle Investoren. Mit einer Verzögerung von 12 bis 18 Monaten kamen dann die Privatanleger in den Markt rein. „Privatanleger wollen zunächst die Bestätigung, dass es Zinssenkungen geben wird und eine Schwäche in den Aktienmärkten, bevor sie in den Goldmarkt treten“, sagt sie.

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