Startschuss: Agora Invest darf sich am Wohnungsbau beteiligen

Das Beratungsunternehmen Agora Invest darf seinen neuen Projektentwicklungsfonds starten. Die zuständige Aufsichtsbehörde hat die Genehmigung erteilt. Der Agora Invest REM 2 ist der erste Teil des unternehmenseigenen luxemburgischen Umbrella-Fonds für Immobilienthemen.

Der Fonds beteiligt sich mit Nachrangkapital an neu geplanten Wohnprojekten an verschiedenen deutschen Standorten. Das Geld wird also mit einem vertraglichen Rückzahlungsnachrang versehen, sodass die Ansprüche hinter die anderer Gläubiger rücken. Somit bekommen erst die ihr Geld, dann der Nachrangdarlehns-Geber.

Der Fonds kann sich kurzfristig auch an Grundstückskäufen beteiligen. Generell soll das Portfolio aber vor allem mittelständische Projekte und Projektentwickler umfassen, dabei aber breit gestreut sein. Kein Projekt darf mehr als 15 Prozent und kein Projektentwickler mehr als 20 Prozent des Zielvolumens von 100 Millionen Euro ausmachen.

Die Laufzeit beträgt acht Jahre. Der Fonds soll eine mittlere, jährliche Rendite (Internal Rate of Return, IRR) von 6 bis 10 Prozent erreichen.

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