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State Street Global Advisors Neuer Europa-ETF schließt umstrittene Investments aus

Blick auf das Atomium, begehbare Skulptur und Wahrzeichen Brüssels. Ein neuer Nachhaltigkeits-ETF hat Europa im Visier.
Blick auf das Atomium, begehbare Skulptur und Wahrzeichen Brüssels. Ein neuer Nachhaltigkeits-ETF hat Europa im Visier. | Foto: Getty Images

State Street Global Advisors hat einen neuen ETF aufgelegt. Der SPDR Stoxx Europe 600 ESG Screened Ucits ETF soll nach Angaben von State Street der erste nachhaltig anlegende ETF auf den Index Stoxx Europe 600 sein.

Das Thema Nachhaltigkeit spielt State Street über Ausschlusskriterien, die der Research-Anbieter Sustainalytics definiert hat: So soll sichergestellt werden, dass nicht in kontroverse Waffen, Tabak und Kohle investiert wird. Außen vor bleiben auch Unternehmen, die sich nicht zu den zehn Prinzipien des UN Global Compact der Vereinten Nationen bekennen. Der ETF folgt dem 2018 aufgelegten Stoxx Europe 600 ESG-X Index.

Entpuppt sich ein Titel dieses Index als nach angelegten Kriterien kontrovers – beziehungsweise überschreitet er bei Sustainalytics eine definierte Risikoschwelle – so kann er innerhalb von zwei Tagen aus dem Portfolio entfernt werden, verspricht man bei State Street.

Der Fonds wird ab dem 30. September 2019 an den Börsen Xetra, Borsa Italiana und Euronext notiert. 

Das Aktienportfolio des neuen ETFs weise nur einen geringen Tracking Error gegenüber dem Basis-Index Stoxx Europe 600 auf – in den vergangenen fünf Jahren annualisierte 0,48 Prozent, heißt es von State Street. Derzeit seien 19 Titel von der Strategie ausgeschlossen. Auf sie trifft mindestens eines der vier Ausschlusskriterien zu. Die zehn größten Ausschlüsse betreffen:

Quelle: Stoxx - Stand: 31.07.2019
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