Statistik zur Arbeitsunfähigkeit Jeder 6. Fehltag wegen psychischer Krankheiten

Mit einem Krankenstand von 5,1 Prozent erreichten die Fehlzeiten bei den Beschäftigten im vorigen Jahr einen neuen Höchststand, zeigt der aktuell veröffentlichte BKK Gesundheitsreport 2019 „Psychische Gesundheit und Arbeit“. Demnach sind die Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen mit Plus um 5,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr stark angestiegen.

Verteilung nach Krankheitsarten    >Vergrößern!Quelle: BKK Dachverband

Psychische Erkrankungen waren die Ursache dafür, dass jeder Beschäftigte 2018 durchschnittlich 2,9 Tage wegen Arbeitsunfähigkeit (AU) fehlten. Das entspricht einem Anteil an den insgesamt 18,5 AU-Tagen je Beschäftigten von 15,7 Prozent. Häufiger als AU-Ursache diagnostiziert wurden nur Muskel-Skelett-Erkrankungen (23,8) und Atemwegserkrankungen (16,4).

Verglichen mit den Werten von 2008 zeigt sich bei den Muskel-Skelett-Erkrankungen ein Anstieg um 34,2 Prozent. Im gleichen Zeitraum haben sich die Fehltage aufgrund psychischer Störungen mehr als verdoppelt (+129,4 Prozent). Denn jeder Krankheitsfall schlägt mit durchschnittlich jeweils 37 Fehltagen in der Krankenstatistik besonders stark zu Buche.

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