Statistik zur Wertentwicklung Die besten Fondskategorien auf Sicht von 10 Jahren

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Mit welchen Fonds war für die Anleger im vergangenen Jahrzehnt - also seit den Tagen vor der globalen Banken- und Finanzkrise 2007 - am meisten drin? Das beantwortet die aktuelle Wertentwicklungsstatistik des deutschen Fondsverbands BVI. Demnach waren Aktienfonds Osteuropa mit einem jährlichen Minus von 2,5 Prozent bei einer Volatilität von 24,6 Prozent auf 10-Jahressicht die schlechteste der 22 aufgeführten Produktgruppen.

Sortierung der Fondsgruppen nach höchster Wertentwicklung und geringster Volatität: Die Kategorie „Mischfonds ausgewogen Euro“ weist ebenso wie die Offenen Immobilienfonds auf 10-Jahressicht eine Wertentwicklung von 2,8 Prozent auf. Allerdings liegt die Volatilität hier mit 8,6 Prozent ggü. 0,7 Prozent deutlich höher.

Die höchste Wertentwicklung erzielten Anleger hingegen mit Rentenfonds für Euro-Langläufer und Schwellenländer-Anleihen, die seit Mai 2007 durchschnittlich um 5,0 beziehungsweise 4,8 Prozent pro Jahr zulegten. Auf Sicht von zehn Jahren verzeichneten sie dabei eine vergleichsweise maßvolle Volatilität von 3,8 beziehungsweise 9,2 Prozent.

Ausgangspunkt der Berechnungen ist der Anteilwert des Investmentfonds, also der Fondspreis ohne Ausgabeaufschlag. Die Wertentwicklung unter Berücksichtigung des individuell gezahlten Ausgabeaufschlags lässt sich mit folgender Formel ermitteln:

Grafik: BVI

Die Berechnung folgt der BVI-Methode und damit dem für Publikumsfonds üblichen Ansatz der zeitgewichteten Methode. Ausschüttungen werden rechnerisch umgehend in neue Investmentfondsanteile investiert. Das erlaubt den Vergleich ausschüttender und thesaurierender Investmentfonds.

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