Hauptgebäude der DZ-Bank in Frankfurt. Foto: DZ-Bank

Hauptgebäude der DZ-Bank in Frankfurt. Foto: DZ-Bank

Stellenabbau im Zuge der Fusion

DZ Bank und WGZ planen mehr als 700 Kündigungen

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Als die Zentralgenossenschaftsbank DZ Bank im November 2015 ihre Fusion mit der WGZ Bank ankündigte, sprachen Vorstände beider Institute von einem „moderaten Personalabbau“. Nun werden Details bekannt. In einem Schreiben an die Mitarbeiter kündigen die Banken an, innerhalb von vier Jahren 700 Vollzeitstellen abzubauen. Das berichten die Nachrichtenagentur Reuters und das Handelsblatt übereinstimmend. 

Tatsächlich könnten aber mehr als 700 Jobs dem geplanten Zusammenschluss zum Opfer fallen. Denn im Schreiben ist von Vollzeitstellen die Rede. Viele Mitarbeiter der beiden Banken arbeiten jedoch in Teilzeit. Die 700 Vollzeitstellen könnten rund 1.000 Arbeitsplätzen entsprechen, zitiert das Handelsblatt Spekulationen aus Arbeitnehmer-Kreisen. Bei insgesamt 5.700 Beschäftigten könnte der Stellenabbau damit knapp ein Sechstel aller Arbeitsplätze erfassen.

Konkrete Pläne zum Stellenabbau geben die Banken laut Schreiben in den kommenden Wochen bekannt. Zuvor müssen die Pläne mit den Betriebsräten besprochen werden. „Die Vorstände beider Häuser streben den Abschluss von Vereinbarungen mit den Arbeitnehmergremien zur Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen an,“ zitiert das Handelsblatt aus dem Schreiben. 

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