Beschäftigte der Finanz- und Versicherungsindustrie können sich in Deutschland über ein im Branchenvergleich hohes Gehalt freuen. So beziehen Angehörige der zugehörigen Berufe hierzulande das zweithöchste Durchschnittsgehalt der betrachteten Branchen, hat die Karriereplattform Stepstone ermittelt. Nur Ärztinnen und Ärzte verdienen besser.
63.000 Euro brutto im Jahr können demnach Mitarbeiter aus Banken, von Finanzdienstleistungsunternehmen und Versicherungen mit nach Hause nehmen. Das Mediangehalt – die Summe, bei der die Hälfte der Gehälter darüber und die andere darunter liegt – beträgt dort immerhin noch 57.000 Euro. Das Mediangehalt gibt meist ein realistischeres Bild wider, als es das Durchschnittsgehalt tut. Denn der einfache Durchschnitt kann durch Ausreißer nach oben verzerrt werden. Alle Gehaltsangaben, die auf den folgenden Seiten widergegeben sind, beziehen sich jeweils auf den Median.
Vergleichsweise hohe Gehälter bei Banken und Versicherungen
Neben der Finanzbranche haben die Autoren zwölf weitere Bereiche näher analysiert, darunter Personalwesen, IT und Handwerksberufe. Liegen Ärzte und Mitarbeiter der Finanzbranche am oberen Ende der Skala, so finden sich am unteren Ende die Gehälter aus Groß- und Einzelhandel (Median: 35.750 Euro) und Gastronomie/Hotellerie (35.500 Euro) wieder.
Die Autoren des Stepstone-Reports haben einige interessante Fakten zur Vergütungspolitik innerhalb Finanz- und Versicherungsunternehmen zusammengetragen. Wir stellen sie auf den folgenden Seiten vor.
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