Die Versicherungsbranche belegt im bundesweiten Branchenvergleich den dritten Platz bei den Gehältern. Das zeigt eine exklusive Sonderauswertung des aktuellen Stepstone-Gehaltsreports 2026, den das Karriereportal speziell für DAS INVESTMENT Versicherungen erstellt hat. Nach Bankwesen (70.250 Euro) und Luft- und Raumfahrt (68.000 Euro) erreichen Vollzeitbeschäftigte in Versicherungen einen Medianwert von 66.500 Euro brutto jährlich.
Im vergangenen Jahr lag dieser Wert noch bei 59.750 Euro. Allerdings verwendet der Report in diesem Jahr erstmals die offizielle Klassifikation der Berufe (KldB) der Bundesagentur für Arbeit, wodurch die Zahlen nicht mit dem Vorjahresbericht vergleichbar sind.
Das Ergebnis liegt deutlich über dem bundesweiten Median von 53.900 Euro über alle Branchen und Berufe hinweg. Versicherungsbeschäftigte verdienen damit rund 23 Prozent mehr als der Durchschnitt.
Abweichung zur aktuellen Kununu-Studie
Das Stepstone-Ranking weicht vom aktuellen Kununu-Branchenvergleich ab. Dort landete die Versicherungsbranche auf Rang 2 mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 62.636 Euro – hinter den Banken mit 63.013 Euro.
Die unterschiedlichen Platzierungen erklären sich durch verschiedene Erhebungsmethoden: Während Kununu auf freiwillige Gehaltsangaben von Nutzern setzt (1,13 Millionen Datensätze), basiert der Stepstone-Report auf 1.326.157 Vergütungsdaten aus der eigenen Datenbank und wurde mit offiziellen Arbeitsmarktstatistiken kalibriert.
Zur Methode des Gehaltreports
Für den Gehaltsreport 2026 werteten die Stepstone-Analysten Vergütungsdaten aus dem Zeitraum Januar 2022 bis November 2025 aus. Die Daten beziehen sich auf das Bruttojahresgehalt inklusive Boni, Provisionen, Prämien und ähnlichen Leistungen.
Sämtliche Auswertungen basieren auf erhobenen Gehaltsinformationen von Vollzeitbeschäftigten. Davon stammen 61 Prozent von Männern und 34 Prozent von Frauen. Der Anteil von Beschäftigten mit Personalverantwortung beträgt 27 Prozent.
Im Folgenden stellen wir Ihnen die drei wichtigsten Studienergebnisse vor.
