Steuersparpläne: Goldman Sachs rudert zurück

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Anfang dieser Woche sprachen informierte Kreise aus dem Umfeld von Goldman Sachs von Plänen der US-Großbank, ihren Bankern in Großbritannien beim Steuersparen zu helfen. Demnach soll die Bank geplant haben, die überfälligen Bonuszahlungen aus den Jahren 2009, 2010 und 2011 erst nach dem 6. April auszuzahlen. Ab diesem Zeitpunkt gilt in Großbritannien ein niedrigerer Spitzeneinkommenssteuersatz von 45 statt wie bisher 50 Prozent. 

Dies führte zu Kritik aus der Wirtschaft und der Politik. So bezeichnete der britische Notenbankchef es als bedrückend, wenn Menschen, die so viel Geld verdienten, mit Blick auf möglichst niedrige Steuern über den bestmöglichen Auszahlungstermin nachdächten.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters nimmt die Großbank dieses Vorhaben nun zurück. Man habe zwar über eine Verschiebung nachgedacht, sich aber dann doch dagegen entschieden, zitiert die Nachrichtenagentur einen Insider.

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