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Flossbach von Storch Stiftungsfonds öffnet sich für Privatanleger

Kurt von Storch
Kurt von Storch: Ein ehemals reiner Stiftungsfonds des Kölner Fondshauses Flossbach von Storch richtet sich jetzt auch an Privatanleger. | Foto: Chr. Scholtysik/P.Hipp

Aus eins mach zwei, und einen neuen Namen gibt es obendrein: Vermögensverwalter Flossbach von Storch öffnet seinen hauseigenen Stiftungsfonds für Privatanleger. Der Misch-Strategiefonds Flossbach von Storch – Stiftung richtete sich bis dato, wie der Name schon verrät, ausschließlich an Stiftungen. Jetzt firmieren ihn die Kölner um: Unter dem Namen Foundation Fonds soll er Privatanleger ansprechen. Außerdem soll es zukünftig zwei Varianten geben: Die bestehende konservative Strategie („Defensive“) wird um eine wachstumsorientierte („Growth“) erweitert. „Defensive“ darf Aktien mit maximal 35 Prozent im Portfolio gewichten, bei „Growth“ dürfen es bis zu 75 Prozent sein.

Anlagephilosophie und Investmentprozess seien bei beiden Fonds identisch, heißt es von Flossbach von Storch. Das Management der beiden Foundation Fonds übernehmen die langjährigen FvS-Portfoliomanager Elmar Peters und Stephan Scheeren.

Die dauerhaften Niedrigzinsen seien nicht nur für gemeinnützige Organisationen eine Herausforderung. Die Anlagestrategie hinter dem Stiftungsfonds-Konzept begegne vielmehr auch den Bedürfnissen vieler Privatanleger, sagt Kurt von Storch, der das Kölner Fondshauses 1998 zusammen mit Bert Flossbach gegründet hat.

Flossbach von Storch verwaltet aktuell ein Vermögen von rund 56 Milliarden Euro und beschäftigt 260 Mitarbeiter. Aus Anlass der Umfirmierung weisen die Kölner darauf hin, dass im Anlageprozess besonderer Wert auf den Faktor „G“ in ESG (ökologisch, sozial, Governance) gelegt werde, also auf eine langfristig ausgerichtete Unternehmensführung. Diese sei Voraussetzung für einen verantwortungsvollen Umgang auch mit ökologischen und sozialen Themen. 

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