Newsletter
anmelden
Magazin als PDF
LinkedIn Das Investment Instagram Das Investment Facebook Das Investment Xing Das Investment Twitter Das Investment
Suche
in Was Fondskunden wichtig istLesedauer: 1 Minute

Strafprozess Infinus-Boss ist sich keiner Schuld bewusst

Razzia bei Infinus: Ex-Geschäftsführer Jörg Biehl ist sich keiner Schuld bewusst. Foto: Robert Michael
Razzia bei Infinus: Ex-Geschäftsführer Jörg Biehl ist sich keiner Schuld bewusst. Foto: Robert Michael
Im Prozess um den Dresdner Finanzdienstleister Infinus hat der Ex-Geschäftsführer von Infinus eine Erklärung abgegeben. Vor dem Dresdner Landgericht stellte sich Jörg Biehl als unschuldig dar.

Zwar seien Fehler passiert, sagte Biehl laut Angaben von dpa. Es habe jedoch weder vonseiten der Aufsichtsbehörden noch von Bankenseite Beanstandungen gegeben, dass etwas nicht stimme. Banken, Finanzämter sowie Wirtschaftsprüfer hätten Einsicht in alle Unterlagen gehabt. Während der Kontrollen habe es keine Hinweise auf widerrechtliche Geschäftspraktiken gegeben, so Biehl. Da nichts in Frage gestellt worden sei, sei er davon ausgegangen, „dass alles in Ordnung war“, so der Ex-Infinus-Chef. Ein Schuldeingeständnis hat Biehl damit nicht abgelegt.    

Der Prozess gegen sechs Infinus-Manager ist im vergangenen November eröffnet worden. Den Angeklagten wird vorgeworfen, innerhalb eines Firmen-Konglomerats ein Schneeballsystem installiert und rund 22.000 Anleger vorsätzlich betrogen zu haben.

Wie hat dir der Artikel gefallen?

Danke für deine Bewertung
Tipps der Redaktion
Jörg BiehlInfinus-Gründer sagt im Betrugsprozess aus
Infinus-SkandalGeprellter Anleger beschuldigt Finanzaufsicht
Infinus-Insolvenz Millionenklage gegen Arme Brüder