Aktien, Renten, Rohstoffe und Co. Diese ETF-Arten sind 2023 am beliebtesten
Rohstoffindex-ETFs sind laut der Umfrage am drittbeliebtesten. Es gibt sie beispielsweise auf
- Energierohstoffe wie Öl und Gas
- Edelmetalle wie Gold, Silber, Aluminium und Kupfer sowie
- Lebensmittel wie Weizen, Mais und Sojabohnen.
Zu den größten Rohstoff-ETFs gehört beispielsweise der iShares Diversified Commodity Swap UCITS-ETF (ISIN: DE000A0H0728) mit einem Marktvolumen in Höhe von ca. 1,5 Milliarden Euro.
Hat ein Rentenindex etwas mit Altersvorsorge zu tun?
Nein. Der Begriff Rentenindex ist etwas irreführend. Es geht dabei nicht um die klassische Altersvorsorge. Ein Rentenindex bezeichnet einen Index, der die Rendite von Staatsanleihen verschiedener Länder abbildet. Diese Anlageklasse wird auf dem Finanzmarkt als Renten bezeichnet.
Ein Rentenindex nutzt beispielsweise als Referenzwerte öffentliche Anleihen, Pfandbriefe oder Bankschuldverschreibungen. Ein bekannter Rentenindex ist der Deutsche Rentenindex, kurz REX, der Deutschen Börse.
Geldmarkt-ETFs entwickeln sich so wie die Geldmarktzinsen eines Landes oder eines Währungsraums. Der Geldmarktzins ist der Zins, zu dem sich Kreditinstitute untereinander täglich Geld leihen. Ein Beispiel für einen Geldmarktindex-ETF ist beispielsweise der Amundi ETF EURO Inflation UCITS ETF DR (C) (ISIN: FR0010754127).
Außerdem gibt es noch Anleihe-ETFs. Diese tauchen zwar nicht in der Statistik der Grafik auf, sind aber laut Aussagen von Experten auch beliebt bei Anlegern. Denn das Gute an Anleihen im Vergleich zu Aktien ist ja, dass ihre Kursschwankungen geringer als bei Aktien sind. Die Rendite ist dadurch allerdings auch geringer. Ein bekannter Anleihe-ETF ist beispielsweise der iShares Global Corp Bond Hedged UCITS-ETF (ISIN: IE00B9M6SJ31).
