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Strategiegespräch mit dem Vorstand der Continentale „Vom Pflege-Bahr halten wir nichts“

Helmut Posch, Vorstandsvorsitzender des Continentale Versicherungsverbunds (Foto: Rüdiger Glahs)
Helmut Posch, Vorstandsvorsitzender des Continentale Versicherungsverbunds (Foto: Rüdiger Glahs)
DAS INVESTMENT.com: Die Continentale hat 2012 die Aktienmehrheit an der Mannheimer übernommen und ist heute Alleingesellschafter. Was hat die Continentale an der Mannheimer gereizt?

Helmut Posch:
Wir wollten über die Integration der Mannheimer vor allem unsere Portfoliostruktur ausgleichen. Wir hatten ein sehr großes Krankenversicherungs-, ein mittleres Lebensversicherungs- und ein kleines Sachversicherungsportfolio.

Die Krankensparte machte etwa 52 Prozent der Beitragsstruktur aus, bei Leben waren es gut 32 Prozent, und Sach hatte einen Anteil von knapp 16 Prozent. Jetzt sind es etwas weniger als 50 Prozent in der Krankenversicherung und ungefähr je ein Viertel in der Lebens- und Sachversicherung. Außerdem haben die Sachversicherungsprodukte der Mannheimer uns gut gefallen. Die Continentale richtet sich an Privatkunden und das Kleingewerbe, während die Mannheimer ihre Stärken in maßgeschneiderten Lösungen für bestimmte Zielgruppen hat. Wir tun uns also nicht weh, sondern ergänzen uns gut. Welche Zielgruppen sind das?

Die Mannheimer deckt zum Beispiel rund 60 Prozent des Juweliermarkts in Deutschland ab. Oder nehmen Sie Musiker und Musikinstrumente, Hotels, Golfplätze, Oldtimer – die Mannheimer hat in fast 20 Zielgruppen eine Sonderstellung auf dem deutschen Markt. Das ist für uns ein wichtiges Asset.
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