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in WirtschaftLesedauer: 6 Minuten

Idee gegen die Schuldenkrise „Staatsschulden streichen – Baron Münchhausen wäre begeistert“

Hände-Skulptur stützt ein Haus am Canale Grande in Venedig
Hände-Skulptur stützt ein Haus am Canale Grande in Venedig: Ein Vorstoß, die Corona-bedingten Staatsschulden einfach zu erlassen, kam jüngst aus Italien. | Foto: Unsplash.com

Rui Soares, Foto: Frankfurt AM Einige wenige Experten sprachen bereits vor der großen Finanzkrise 2008/2009 von der „vollständigen Monetarisierung der Staatsschulden“ und waren damit ihrer Zeit deutlich voraus. Unter dem damals für die allermeisten Investoren neuen Begriff verbirgt sich der Erwerb von Staatsanleihen durch die Notenbank. Was früher undenkbar war, wird heute als „Quantitative Easing“ (QE) bezeichnet. Etwas umgangssprachlicher ausgedrückt und dabei gut auf den Punkt gebracht: Die Zentralbanken drucken Geld und betreiben damit eine Staatsfinanzierung durch die Notenbankpresse.

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