Max Otte ist Fondsmanager und Professor für quantitative und qualitative Unternehmensführung an der Karl-Franzens-Universität Graz. Foto: Sahra Porsack / Hanseshot

Max Otte ist Fondsmanager und Professor für quantitative und qualitative Unternehmensführung an der Karl-Franzens-Universität Graz. Foto: Sahra Porsack / Hanseshot

Streit um 500-Euro-Banknote

„Direkter Angriff auf die Freiheit der Bürger“

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Alle Argumente, große Banknoten, und in der logischen Konsequenz Bargeld insgesamt, würden der Steuerhinterziehung, der Kriminalität sowie der Terrorfinanzierung dienen, sind vorgeschoben. Der beste Weg zur Bekämpfung von Steuerhinterziehung ist ein einfaches und gerechtes Steuersystem, Kriminalität und Terrorismus wiederum werden durch kluge und effektive Polizeiarbeit bekämpft.

Tatsächlich geht es darum, die völlig falsche Eurorettungspolitik und mit ihr die hemmungslose Zinsmanipulation der EZB fortzuführen. Dahinter steht der zweifelhafte Glaube, mittels negativer Zinsen und damit einhergehender Währungsabwertung doch noch eine wirtschaftliche Erholung herbeiführen zu können.

Aber so wird lediglich ein globaler Abwertungswettlauf ausgelöst. Die Zinsmanipulationen stellen eine brutale Enteignung der Bevölkerung dar. Die Bürger aber werden sich freiwillig nicht enteignen lassen. Deshalb soll das Bargeld abgeschafft werden - damit sich die Bürger nicht gegen die verheerende Zinspolitik der EZB schützen können.

Euro wurde gegen Willen vieler Bürger eingeführt

„Der Euro wurde gegen den Willen vieler Bürger eingeführt. Die laufenden Rettungen der funktionsunfähigen Gemeinschaftswährung sind fortgesetzte Rechts- und Vertragsbrüche. Diesen beschämenden Weg geht die EZB konsequent weiter. Die eingeleiteten Schritte zur Abschaffung des Bargelds sind undemokratisch. Sie verletzen geltendes Recht, da nur das Eurobargeld gesetzliches Zahlungsmittel ist. Wir erleben einen weiteren, direkten Angriff auf die Freiheit und den Wohlstand der Bürger“, so Professor Max Otte abschließend.

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