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Wollen Investoren Anlagemöglichkeiten in saubere Energien bieten: Achim Küssner (l.), Geschäftsführer der Schroder Investment Management GmbH, Mark Lacey, Leiter für Rohstoffinvestments und Fondsmanager des Schroder ISF Global Energy Transition, Andrew Howard, Leiter für Nachhaltigkeitsforschung bei Schroders | © Schroders

Stromerzeugung, -verteilung und –speicherung Schroders-Fonds setzt auf die Energiewende

Schroders erweitert sein Angebot an Strategien mit Nachhaltigkeitsfokus. Dazu hat der britische Asset Manager mit dem Schroder ISF* Global Energy Transition einen Aktienfonds aufgelegt, dessen thematischer Schwerpunkt auf dem weltweiten Übergang zu einem kohlenstoffarmen Energiesystem liegt. Der Fonds soll der wachsenden Kundennachfrage nach aktiv gemanagten Anlagen in diesem sich schnell entwickelnden, zukunftsweisenden Sektor gerecht werden.

Der neue Fonds erschließt die immer zahlreicheren Möglichkeiten, die das Anlageuniversum im Bereich der sauberen Energien bietet. Der Fokus liegt dabei auf dem Energiesystem und den Technologien, die für die Energiewende benötigt werden – von der regenerativen Stromerzeugung und entsprechenden Energieanlagen über die Transmission, Distribution und Energiespeicherung bis hin zu smarten Netztechnologien und dem Aufladen von Elektrofahrzeugen. Dabei stehen drei wichtige globale Trends im Vordergrund: die Dekarbonisierung der Stromerzeugung, die Elektrifizierung des Energieverbrauchs und die verbesserte Energieeffizienz. Von Investitionen ausgeschlossen werden dagegen Unternehmen, die mit nuklearen oder fossilen Brennstoffen zu tun haben.

Der Fonds ist eine Long-only-Strategie und setzt vor allem auf Nachhaltigkeit und Best-in-Class-Unternehmen sowie auf solche Firmen, die deutliche Fortschritte bei der Verbesserung der Nachhaltigkeit nachweisen können. Basierend auf einem gezielten thematischen Ansatz wird der Fonds von Schroders’ 2005 gegründetem Investmentteam für Rohstoffe und Ressourcen verwaltet. Das Team verfolgt einen High-Conviction-Ansatz und wählt 30 bis 50 Aktien für das Portfolio aus.

„Die Schroders Global Investor Study hat gezeigt: Anleger legen zunehmend großen Wert auf Umweltthemen bei der Geldanlage und sind sich der wachsenden Bedeutung erneuerbarer Energien bewusst“, sagt Schroders-Deutschlandchef Achim Küssner. „Mit dem neuen Aktienfonds möchten wir nicht nur dem Kundenwunsch nach passenden Produkten entsprechen, sondern auch die enormen Potenziale ausschöpfen, die das Themenfeld erneuerbare Energien bietet. Denn die Wende hin zu kohlenstoffarmen Energien ist unaufhaltsam und nur jene Unternehmen, die in diesem Bereich rechtzeitig Maßnahmen ergreifen oder zu den Vorreitern zählen, werden in Zukunft erfolgreich sein.“

„Die Möglichkeiten, die sich aus der Energiewende ergeben, sind gewaltig. Bis zum Jahr 2050 müssen etwa 120 Billionen US-Dollar in den Sektor investiert werden, um die weltweit vereinbarten Klimaziele zu erreichen“, erläutert Mark Lacey, Leiter für Rohstoffe und Fondsmanager des Schroder ISF Global Energy Transition. „Im Zusammenspiel mit der wachsenden Nachfrage der Verbraucher nach sauberen Technologien schaffen diese gewaltigen Investitionen echte Chancen auf ein kräftiges Ertragswachstum für die Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind. Unserer Meinung nach dürfte jetzt ein günstiger Zeitpunkt sein, auf die Energiewende zu setzen. Damit unsere Kunden am besten davon profitieren, haben wir einen Investitionsansatz gewählt, der langfristig, uneingeschränkt und aktiv ist. Denn die Anlagemöglichkeiten bezüglich Qualität und Wachstumspotenzial sind hier sehr breit und vielfältig.“

„Angesichts des dramatischen Wandels in der Art und Weise, wie wir Energie erzeugen und verbrauchen, erkennen die Investoren zunehmend, dass Engagements im Energiewendesektor nicht nur eine Anlagemöglichkeit, sondern auch eine Notwendigkeit darstellen“, betont Andrew Howard, Leiter für Nachhaltigkeitsresearch bei Schroders. „Aber auch Regierungen und Verbraucher sehen zunehmend die Dringlichkeit eines Umstiegs zu sauberer Energieerzeugung – besonders, wenn wir den künftigen weltweiten Temperaturanstieg auf weniger als 2 °C begrenzen wollen.“

* Der Schroder International Selection Fund wird als Schroder ISF bezeichnet.

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