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Jean Guido Servais, J.P. Morgan

Jean Guido Servais, J.P. Morgan

Studie: Anleger fassen Vertrauen, investieren aber nicht

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Nach der inzwischen fast drei Monate andauernden Erholung an den Aktienmärkten kehrt das Börsenvertrauen auf breiter Front zurück: Der Anteil der Börsen-Optimisten, die an eine positive Entwicklung des Dax in den nächsten sechs Monaten glauben, nahm um 12 Prozentpunkte zu. Dies geht aus dem aktuellen Investmentbarometer von J.P. Morgan hervor. Mit 29 Prozent hält nun wieder fast jeder Dritte Befragte steigende Kurse für wahrscheinlich. So positiv waren die Anleger zuletzt im August 2008 gestimmt. Parallel halbierte sich der Anteil der Börsen-Skeptiker von knapp 59 auf 34 Prozent. Jedoch schlägt sich der Börsenoptimismus nicht in einer erhöhten Investitionsbereitschaft nieder. Im Gegenteil. Mit einem Minus von rund 9 Punkten sank der Anteil derjenigen, die im nächsten halben Jahr investieren wollen, auf 29,5 Prozent. Das ist einer der niedrigsten Werte, die wir jemals ermittelt haben“, sagt Jean Guido Servais, Marketingdirektor bei J.P. Morgan. „Die Daten weisen darauf hin, dass die Privatanleger erst einmal abwarten wollen, ob sich die positive Entwicklung an den weltweiten Börsen tatsächlich als nachhaltig erweist“, vermutet er. „Ein Blick auf die Favoriten für weitere Anlagen zeigt, dass die Privatanleger in ihren Anlageentscheidungen ein wenig mutiger werden“, so Servais weiter. Zwar hat Sicherheit – in Form von Tagesgeldkonten – immer noch eine hohe Priorität, da diese mit 12,5 Prozent in der Anlegergunst weiterhin vorn liegen. Aber sie mussten einen deutlichen Rückgang um sechs Prozentpunkte hinnehmen. Investmentfonds folgen auf Rang zwei mit einem marginalen Rückgang auf 10,3 Prozent. Damit konnten sie sich nun wieder vor den Sparbüchern platzieren, die um 6,5 Punkte auf 8,4 Prozent zurückfielen. Direktanlagen in Aktien legten sogar leicht zu und liegen bei 5,3 Prozent. „Anleger, die derzeit investieren, wollen also am Börsenaufschwung stärker partizipieren. Vor zwei Monaten war dagegen noch ‚Sicherheit um jeden Preis’ gefragt“, betont Servais.

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