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Studie: Boni machen kriminell

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250 britische und 250 amerikanische Angestellte aus der Finanzbranche befragte die Whistleblower Kanzlei Labaton Sucharow über Ethik und Rechtsverständnis. Die Aussagen der Befragten werfen ein schlechtes Licht auf die Branche: Jeder Vierte meint, dass man in der Finanzwelt unethisch und kriminell sein muss, um Erfolg zu haben und gut zu verdienen.

Genauso viele Umfrageteilnehmer geben an, Zeuge von ethischen und legalen Verstößen am Arbeitsplatz zu sein. 16 Prozent der Befragten würden sogar selber eine Straftat begehen, wenn sie straffrei davon kämen. Als Grund für kriminelles und unethisches Verhalten nennt ein Drittel der Finanzmarktmitarbeiter den Druck durch erfolgsabhängige Bezahlung und Bonuspläne.

Für einen sicheren Arbeitsplatz und Belohnung – wie das Programm „SEC Whistleblower“ verspricht –, würden allerdings 94 Prozent der Befragten ihren kriminellen Arbeitgeber verpetzen.

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