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Studie: Deutsche Fondsanleger streuen kaum

60,9 Prozent der Befragten gaben an, dass das Thema Sicherheit Priorität für sie habe. Bei einer vergleichbaren Studie aus dem Jahr 2010 hatten nur 45 Prozent der Anleger die Sicherheit als wichtigsten Aspekt bei der Geldanlage genannt.

Das Sparbuch erlebt derzeit deshalb eine Renaissance: Während vor einem Jahr nur 31 Prozent angaben, dass sie ihr Geld auf dem Sparbuch anlegen, sind es heute 47 Prozent. „Die niedrigen Renditen beim Sparbuch schrecken die Anleger derzeit nicht ab“, sagt Christof Kessler, Vorstandssprecher der Gothaer Asset Management. 24 Prozent bevorzugen dagegen Festgeld. 29 Prozent der Befragten gaben an, überhaupt kein Geld zu investieren.

Fondsinvestoren streuen kaum

Nur 13 Prozent investieren in Fonds oder Aktien, auch wenn hier ein kleiner Anstieg von einem Prozent im Vergleich zu 2010 zu verzeichnen ist. Bei der Fondsanlage streuen die Anleger allerdings kaum: So haben 32 Prozent der Befragten nur einen einzigen Fonds in ihrem Depot, weitere 49 Prozent besitzen zwei oder drei Fonds. „Investmentfonds werden als Diversifikationsinstrument nur unzureichend genutzt“, so Kessler.

Eine Mehrheit der Deutschen hat Sorgen, was ihre Geldanlage angeht. Eine Inflation fürchten 40 Prozent der Deutschen, Angst vor einem sinkenden Lebensstandard haben rund 25 Prozent der Bundesbürger. Ein mögliches Ende der Währungsunion sehen knapp 20 Prozent als Schreckensszenario.

Altersvorsorge ist für das Gros nicht so wichtig

Für einen Großteil der Bundesbürger steht die Altersvorsorge bei der Geldanlage nicht allein im Vordergrund: Nur 31 Prozent der Befragten gaben an, ein langfristiges Anlageziel zu verfolgen. Fast ebenso viele Befragte sparen für Konsumzwecke – also für eine Reise, die neue Wohnungseinrichtung oder ein Auto.

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