Studie: Deutsche Investmentprofis wollen mehr Regulierung

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Die Regulierung und Überwachung von derivativen Finanzinstrumenten ist nach Ansicht der meisten professionellen Investoren das größte Problem für die Vertrauenswürdigkeit der globalen Finanzmärkte. Dies geht aus einer Studie des CFA Institute, einer globalen Vereinigung für Investmentexperten hervor, bei der 6.000 professionelle Investoren aus 16 Ländern befragt wurden.

Für 23 Prozent der Befragten sind die Derivaten ein Finanzkonstrukt, das die Integrität der globalen Finanzmärkte am stärksten bedroht. In Deutschland sind es sogar 26 Prozent.

Nur ein Drittel aller Befragten geht davon aus, dass sich das Geschehen an den globalen Finanzmärkten 2011 fairer und transparenter gestalten wird als im Jahre zuvor. Besonders skeptisch sind dabei die Deutschen und die Schweizer: Nur Viertel der Deutschen glaubt an eine Verbesserung der Integrität der globalen Finanzmärkte; bei den Schweizern sind das sogar nur 17 Prozent.

Um die Vertrauenswürdigkeit wieder herzustellen, ist laut den deutschen Finanzprofis mehr Regulierung notwendig. So fordern 39 Prozent der befragten Investoren aus der Bundesrepublik eine bessere Überwachung der Finanzmärkte. An den Erfolg durch die Durchsetzung bereits bestehender Regeln glauben nur 22 Prozent.

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