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Studie: Deutsche setzen trotz Optimismus auf Sicherheit

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Das Marktforschungsinstitut Forsa untersucht im Auftrag der Union Investment seit 2001 das Anlageverhalten privater Anleger. Die 500 Befragten blicken dieses Quartal wesentlich optimistischer in die Zukunft als in den Quartalen zuvor.

26 Prozent der Anleger gehen von steigenden Aktienkursen in den nächsten sechs Monaten aus. Im Vorquartal waren es nur 18 Prozent. Auch der Anteil der Menschen, die an einen konstanten Aktienkurs glauben, legt um 6 Prozent auf 32 Prozentpunkte leicht zu. Die pessimistischen Aussichten schwinden hingegen. Glaubte im vorigen Quartal noch fast die Hälfte der Anleger an einen Kursverlust, so ist es diesmal nur noch knapp ein Drittel.

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Zudem hoffen 18 Prozent der privaten Anleger auf eine gute wirtschaftliche Entwicklung. Das sind doppelt so viele wie im Quartal zuvor. Die Pessimisten sind im Gegenzug weniger geworden. Gingen im vierten Quartal 2011 noch 42 Prozent von einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage aus, so sind es jetzt nur noch 28 Prozent.

Die Teuerungsrate bereitet den Befragten indes große Sorgen: Fast drei Viertel gehen von steigenden Preisen innerhalb der nächsten sechs Monate aus.

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Gleichzeitig glaubt die Hälfte der befragten Anleger, dass die Zinsen gleich bleiben. Trotzdem legen 79 Prozent der Befragten ihr Geld auf Sparkonten an. Die Studienautoren erklären dieses an sich unlogische Verhalten mit dem Wunsch nach Sicherheit und der Liebe zum Sparkonto.

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