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Studie: Deutsche sind von ihren Anlageprodukten enttäuscht

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Die repräsentative Umfrage hat You Gov Deutschland im Auftrag des britischen Versicherers Standard Life durchgeführt. Das Meinungsforschungsinstitut hat 1.150 Frauen und Männer in ganz Deutschland zu ihrer Altersvorsorge befragt.

Danach gehen 29 Prozent der Befragten davon aus, dass sie ihr Vorsorgeziel wahrscheinlich nicht oder auf keinen Fall erreichen werden. Auch die Antworten der befragten Rentner geben zu denken: Nur 37 Prozent sind mit ihrem Einkommen zufrieden. 36 Prozent sind unzufrieden und 27 Prozent der Befragten sehen ihre finanzielle Situation zwiespältig.

Ein Grund für die pessimistische Haltung  ist die Performance der Produkte: 33 Prozent der Befragten haben mit einer höheren Wertentwicklung ihrer Altersvorsorgeprodukte gerechnet. 36 Prozent zeigen sich mit der Performance größtenteils zufrieden, positiv überrascht sind aber nur 3 Prozent.

Das mag daran liegen, dass die Deutschen vor allem auf konservative, renditeschwache Produkte setzen: Das Sparbuch (24 Prozent), die Immobilie, der Bausparvertrag und die Kapitallebensversicherung (mit jeweils 23 Prozent) gelten laut dieser Umfrage als die beliebtesten Altersvorsorgeprodukte. Sie liegen damit deutlich vor Aktienfonds (14 Prozent), Aktien (12 Prozent) oder fondsgebundenen Rentenversicherungen (10 Prozent).

Bei der Wahl des Anbieters kommt es den Befragten auf den Insolvenzschutz (65 Prozent), die Garantie der eingezahlten Beiträge (63 Prozent), die Anlagekompetenz  (43 Prozent), das Image (33 Prozent), seine Finanzstärke und seine Erfahrung (jeweils 32 Prozent) an.

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