Foto: Photcase

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Studie: Deutsche unterschätzen BU-Risiko

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Das zeigt eine Studie von Forsa und dem F.A.Z.-Institut im Auftrag der Gothaer. Die Marktforscher befragten 1.002 Berufstätige im Alter zwischen 16 und 60 Jahren zu diesem Thema.

Ein weiteres Studienergebnis ist, dass nur 8 Prozent der Personen mit einem realen Krankheitsrisiko bis 2015 eine Police kaufen wollen. 17 Prozent der Befragten schließen eine Krankheit mit folgender Berufsunfähigkeit für sich kategorisch aus. Dabei fällt auf, dass nur 42 Prozent der Frauen, aber 61 Prozent der Männer eine BU-Police besitzen. Darunter sind gut verdienende und junge Menschen besonders häufig vertreten.

Fehlender Bedarf und Desinteresse als Hauptgründe für fehlende BU

Was  hält  die  BU-Abstinenzler davon ab, eine entsprechende Versicherung abzuschließen? Ein Teil von ihnen sieht für sich keinen Bedarf an einem Versicherungsschutz, ein anderer Teil interessiert sich nicht für das Thema.  Unter den Desinteressierten sind vor allem junge Berufstätige zwischen 16 und 29 Jahren.

Statt  auf Versicherungsprodukte verlassen sich die Befragten ohne eine  BU-Police darauf, dass sie ihren Lebensstandard im Ernstfall  über die gesetzliche Renten- oder Krankenversicherung aufrechterhalten können. Private Einnahmequellen wie das Einkommen des Lebenspartners und eigenes Vermögen führen sie erst in zweiter Reihe an.

Geht es um die Anforderungen an ein BU-Produkt sprechen sich viele für die Flexibilität der Produkte aus, insbesondere, was die Beitragszahlung angeht. Die  meisten  Befragten unter 30 Jahren begrüßen günstige Einsteigertarife. Eine  Sorge der Berufstätigen  ist  dagegen die  Verlässlichkeit  der  Versicherungen, wenn es an die Zahlung im Leistungsfall geht.  

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