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Studie: Deutsche wollen mehr Finanzwissen über Medien beziehen

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Auf breiter Linie wünschen sich die Deutschen mehr Aufklärung über Finanzthemen durch die Medien. Die Realität sieht jedoch anders aus: 66 Prozent der Deutschen erlangen ihr Finanzwissen in erster Linie durch Gespräche mit Bank- und Finanzberatern.

Offensichtlich besteht ein starker Unterschied zwischen tatsächlich genutzten und gewünschten Medien als Informationsquellen. Laut Studie wünschen sich 60 Prozent der Deutschen sich Finanzbildung über das Fernsehen. Aber nur 43 Prozent nutzen diese Quelle auch.

Über die Hälfte der 1.000 per Telefoninterview Befragten möchte Finanzwissen über Zeitungen erhalten. Aktuell beziehen aber nur 44 Prozent ihr Wissen darüber. Beim Internet wird der Unterschied noch deutlicher. Lediglich ein Viertel der Befragten nutzt das World Wide Web in Finanzfragen, während knapp die Hälfte ihr Finanzwissen über diese Quelle beziehen möchte.
Auffällig ist, dass 17 Prozent der Niedrigverdiener ihr Wissen in der Schule erlangen, während nur 12 Prozent der Besserverdiener dieser Aussage zustimmen. Mögliche Erklärung: „Sogenannte Besserverdiener kümmern sich in der Regel mehr um ihre Geldanlage, da sie tendenziell mehr Geld zur Verfügung haben. Somit rückt das subjektive Gefühl, hierzu etwas in der Schule gelernt zu haben, mehr in den Hintergrund“, sagt Karin Kleinemas, die für Nordeuropa zuständige Marketing-Chefin bei Axa Investment Managers.

Die Fondsgesellschaft setzt sich über eine Kooperation mit dem Verein „Learn Money“ für ein verbessertes Finanzwissen an Schulen ein.

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