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Studie: Deutsche wollen noch mehr sparen

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„Das Ausgabeverhalten der Europäer steht weiterhin klar im Zeichen der Krise“, so das Fazit des aktuellen Europa-Konsumbarometers. Die Studie wurde vom Marktforschungsinstitut BIPE im Auftrag der Dresdner-Cetelem Kreditbank, einem Gemeinschaftsunternehmen der BNP Paribas Personal Finance und der Commerzbank durchgeführt. Dabei wurden im Dezember 2009 über 7.900 Verbraucher in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Portugal, Slowakei, Spanien, der Tschechischen Republik, Ungarn und Russland befragt.

Mehr als jeder dritte Befragte will 2010 seine Ersparnisse erhöhen, so das Studienergebnis. Damit liegt dieser Wert auf dem höchsten Stand seit 2005.

In Deutschland hat sich die Zahl der Befragten, die in diesem Jahr mehr Geld für teure Konsumgüter, Reisen oder kostspielige Hobbys ausgeben wollen, im Vergleich zum Vorjahr halbiert. Wollten 2009 noch 82 Prozent ihre Ausgaben erhöhen, sind es jetzt nur noch 40 Prozent. Die Anzahl der Sparwilligen, die in den vergangenen zwei Jahren ohnehin hoch war, ist hingegen wieder um 4 Prozentpunkte gestiegen.

Lediglich in Zentraleuropa blieb das Verhältnis zwischen Ausgaben und Ersparnissen nahezu unverändert. Der Konsum genießt hier im Vergleich zum restlichen Europa eindeutig eine höhere Priorität.

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